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06.08.2012

17:49 Uhr

DIHK-Präsident

SPD belastet mit Reichensteuer vor allem Mittelstand

VonThomas Sigmund

ExklusivDIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann hat die Pläne der SPD zu einer Reichensteuer scharf kritisiert. Die Forderung belaste den deutschen Mittelstand, erklärte Driftmann. Die Steuer träfe eben nicht nur die Reichen.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann. dapd

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann.

BerlinDie deutsche Wirtschaft stemmt sich gegen zunehmende Forderungen nach höheren Abgaben für Reiche und Topverdiener. „Mit ihrer Forderung nach einer Reichensteuer will die SPD genau diejenigen belasten, die sie in Sonntagsreden selbst - zu Recht übrigens - als Stütze der deutschen Wirtschaft und Bewahrer von Arbeitsplätzen lobt - nämlich den deutschen Mittelstand“, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Ein solcher Schritt belaste die Unternehmen unmittelbar - kapitalintensive Investitionen würden zurückgestellt, sagte Driftmann.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hatte zuvor zu mehr „sozialem Patriotismus“ aufgerufen und sich der Initiative „Um-fair-teilen“ angeschlossen. Diese wird vor allem von Gewerkschaften und Sozialverbänden getragen. Sie fordern eine Vermögensteuer und -abgabe, einen höheren Spitzensteuersatz und eine höhere Erbschaftsteuer. Damit sollen soziale Ausgaben finanziert werden.

Die SPD schlägt damit auch für das Handwerk den falschen Weg ein: „Wer jetzt davon spricht, Reichen ihre Vermögen wegzusteuern, erzählt auch nicht die ganze Wahrheit. Es geht eben nicht um die wenigen wirklich Reichen, es geht um höhere Steuern für den Mittelstand“, sagte Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Denn viel von wenigen holen, bringe dem Staatssäckel kaum etwas ein, etwas weniger nehmen, dafür aber von ganz vielen – das mache den Beutel dick.

Kommentare (15)

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Account gelöscht!

06.08.2012, 18:02 Uhr

KRIMINELLE POLITIKER

Warum belastet man nur DEUTSCHE "Reiche"? Warum werden die INTERNATIONALEN GLÄUBIGER der Banken, die man "rettet" nicht zur Kasse gebeten?

Man überweist 100 Milliarden an spanische Banken, damit diese das Geld an ihre nicht einmal benannten internationalen Gläubiger weiterreichen können!

Deutschland wird ausgeraubt von Marionetten der internationalen Hochfinanz!

Account gelöscht!

06.08.2012, 18:08 Uhr

Da läuft die Propagandamschinerie heiss! Schnell wurden meine Kommentare gelöscht, ein neuer thraed eröffnet! Ganz offensichtlich trifft dieser Vorstoß Gabriels die Richtigen.Und, es ist ja nicht nur sein Vorstoß, viele Verbände und Interessengruppen haben sich da zusammengeschlossen!
Hoffentlich bleibt die SPD wenigstens diesmal hart. Die Reaktionen zeigen dass sie auf dem richtigen Weg sind. Und die Leute von attac sind allemal glaubwürdiger, als die Marionettenregierung der Bundesrepublik!

EuroGegner

06.08.2012, 18:57 Uhr

Hahahahaha die SPD ist auf dem richtigen Weg, wie blöd kann man den sein ? Die SPD will auch alle Schulden der EU Länder in ein Topf werfen, wer das für den richtigen Weg hält, ist wohl als Kind öfters mal schwer auf den Kopf gefallen. Die SPD hat uns mit Harz4 einen BEEREN DIENST getan, die SPD gehört direkt eingeliefert. Verbrecher sind das, die sind noch viel bekloppter als die CDU. Wenn der richtige Weg in den Abgrund führt dann, aber nur dann ist die SPD auf dem richtigen Weg.

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