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15.01.2010

13:50 Uhr

Drei Varianten

Alternativen zur Asse-Schließung

Experten haben drei Varianten zur Sanierung und Versiegelung des Atommüllagers Asse erarbeitet. Ein Überblick.

HB HANNOVER. Das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel ist stark einsturzgefährdet. Seit vielen Jahren dringt Wasser in das ehemalige Salzbergwerk ein. Es gibt drei Möglichkeiten, wie mit dem Lager und dem darin lagernden Atommüll umgegangen wird:

- Das Herausholen des Atommülls: Dabei müssen die Kammern mit den Abfällen maschinell geöffnet und die Fässer über Tage transportiert werden. Die Bergung der Behälter würde überwiegend mit ferngesteuerten Geräten erfolgen, ohne Mitarbeiter. Über Tage ist ein Zwischenlager notwendig, bis der Atommüll abtransportiert und endgelagert werden kann.

- Die Umlagerung der Fässer: Hierbei werden die Fässer aus den Kammern geborgen und in tiefere Bereiche des Salzstocks gebracht. Das Bergwerk muss dafür mit neuen Schächten um mehrere hundert Meter in die Tiefe erweitert werden. Leer geräumte Kammern müssen sofort wieder verschlossen werden, um die Grube zu stabilisieren.

- Die Vollverfüllung mit Spezialbeton: Der Atommüll bleibt bei dieser Option unter Tage. Hohlräume in den Kammern mit dem eingelagerten Atommüll werden mit einem speziellen Mörtel verschlossen, dann werden die Kammern mit Barrieren eingekapselt. Schließlich muss das gesamte Grubengebäude mit Spezialbeton verfüllt und die Schächte müssen verschlossen werden.

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