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06.01.2014

07:04 Uhr

Dreikönigstreffen in Stuttgart

Parteichef Lindner muss der FDP Mut machen

Das Dreikönigstreffen ist für die FDP der Auftakt ins politische Jahr. Parteichef Lindner muss die Liberalen aufrichten und fit machen für die Europawahl. Sein Vize Kubicki sieht die FDP schon wieder raus aus der „Reha“.

Für den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner wird die Bundestagswahl 2017 entscheidend. dpa

Für den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner wird die Bundestagswahl 2017 entscheidend.

StuttgartBeim traditionellen Dreikönigstreffen will der neue FDP-Vorsitzende Christian Lindner an diesem Montag seine am Boden liegende Partei wieder aufrichten. Die Liberalen hatten bei der Wahl im September erstmals in der Nachkriegsgeschichte den Einzug in den Bundestag verpasst.

2014 stehen neben der Europawahl im Mai drei Landtagswahlen im Spätsommer sowie übers Jahr verteilt elf Kommunalwahlen an. Neben Lindner werden bei dem Treffen in der Stuttgarter Oper die neue Generalsekretärin Nicola Beer und der Chef von Baden-Württembergs FDP, Michael Theurer, sprechen.

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Lebhaft und kraftvoll wird sich die FDP bei ihrem traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart präsentieren. Und sie wird deutlich machen, dass die Große Koalition dabei ist, die Zukunft unseres Landes zu verspielen.

Vize-Parteichef Wolfgang Kubicki sagte am Sonntagabend in Stuttgart, von dem Dreikönigstreffen solle die Botschaft ausgehen, dass die Partei aus der „Reha“ raus sei. „Wir werden dokumentieren, dass mit der FDP im politischen Geschehen wieder zu rechnen ist.“

In einem Beitrag für die für die Kolumnenreihe „Die außerparlamentarische Opposition“ (APO) von Handelsblatt Online schreibt Kubicki: „Die Herausforderung von Stuttgart wird darin bestehen, nicht nur die Erinnerung zu wecken an historische Situationen in Deutschland und Europa, die ohne die Mitwirkung der Liberalen hätten schlecht ausgehen können, sondern deutlich zu machen, was ohne die liberale Idee und Liberale Persönlichkeiten im Deutschen Bundestag und in der Regierung an Lebensgestaltungsmöglichkeiten für jeden Einzelnen fehlt.“ Und er zieht das Fazit: „Die Botschaft von Dreikönig ist: die FDP ist zurück und sie wird nicht zulassen, dass die Große Koalition mit einer falschen Schwerpunktsetzung die Zukunft unseres Landes zu verspielen droht.“

Kommentare (20)

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Account gelöscht!

06.01.2014, 08:00 Uhr

Die Partei der Besserverdienenden macht Lobbyarbeit für max.3% der Bevölkerung. Somit sind 3% Wähleranteil o.K. Jeder weitere Wähler ist dem Dummfang zum Opfer gefallen!
Diese Partei der jungen, dynamischen Reichenbübchen braucht kein Mensch!

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06.01.2014, 09:02 Uhr

Hat die FDP keine Augen? Seit Deutschland die " Eierlegendewollmilchsau" hat , können Minister sich um Küche und eigene Kinder kümmern und zu noch mehr Politiktalks reisen. Gerade SPD Minister wie Gabriel erkennen plötzlich, was sie für ein Glück haben unter Kanzlerin Merkel. Die FDP mit Kubicki und den Dünnhäutigen Lindner ist doch Inhaltslos und der Ruf nach Freiheit hat sich doch für die FDP erfüllt. Liberalität haben Grüne,Linke SPD undCDU mit der Homosexualität verbunden und sonst bleibt nichts. Aber Rechts neben der Union ist eine gewaltige Lücke entstanden, aber nicht mit Lindner und Kubicki. Übrigends die Ostsee wird wieder wärmer.

RumpelstilzchenA

06.01.2014, 09:03 Uhr

Herr Lindner hat kein Format. Er wird es nicht schaffen!

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