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22.01.2015

07:19 Uhr

Dresden vs. Leipzig

Pegida streitet mit Legida

Pegida prüft eine Unterlassungsklage gegen den Leipziger Ableger Legida. Dorthin kamen am Abend weit weniger Demonstranten als gedacht. Wie geht es weiter mit der Bewegung nach dem Rücktritt ihres Gründers Lutz Bachmann?

Pegida-Ableger in Leipzig

Legida-Marsch und Gegen-Demonstration

Pegida-Ableger in Leipzig: Legida-Marsch und Gegen-Demonstration

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LeipzigDie islamkritische Pegida-Bewegung muss sich nach dem Rücktritt ihres Chefs und Mitgründers Lutz Bachmann neu formieren. Der 41-Jährige hatte am Mittwochabend alle Ämter niedergelegt – gegen ihn wird wegen Volksverhetzung ermittelt. Zuvor waren ein Foto Bachmanns mit Hitler-Bart und ausländerfeindliche Facebook-Einträge öffentlich geworden.

Daneben kündigt sich ein Konflikt zwischen Pegida und dem Leipziger Ableger der Gruppierung, Legida, an. Bei einer Großdemonstration in Leipzig gelang es Legida am Abend nicht, wie erhofft einige Zehntausend Teilnehmer zu mobilisieren.

Zu einer Kundgebung auf dem zentralen Augustusplatz mit anschließendem Aufzug über den Innenstadtring brachte Legida nach Angaben der Stadt 15.000 Anhänger auf die Straße, darunter viele Zugereiste aus Dresden. Mehr als 20.000 Menschen protestierten dagegen. 4000 Polizisten aus ganz Deutschland waren im Einsatz.

Pegida will nach eigenen Angaben eine Unterlassungsklage gegen Legida prüfen. Deren Organisatoren hätten sich bislang geweigert, den eigenen Forderungskatalog zu übernehmen. „Alles, was heute Abend in Leipzig gesagt und gefordert wird, ist nicht mit uns abgesprochen“, sagte Pegida-Sprecherin Kathrin Oertel am Mittwochabend. „Das kann sich für die einheitliche Wahrnehmung unserer Bewegung als kontraproduktiv erweisen.“

Bachmanns „Hitler“-Foto und die Facebook-Postings hatten eine Welle der Empörung ausgelöst. In den Posts bezeichnete er Ausländer als „Viehzeug“, „Gelumpe“ und „Dreckspack“. „Es tut mir leid, dass ich damit den Interessen unserer Bewegung geschadet habe“, heißt es dazu in Bachmanns Rücktritts-Erklärung.

Kommentare (41)

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Herr Ha Ho

22.01.2015, 07:39 Uhr

Jeder schreibt mal dummes Zeug in einer emotionalen Weise, dass man damit vermutlich eine ganze Bewegung stoppen kann hätte ich mir nicht träumen lassen...

Wenn die Propagandeindustrie unserer Mediokratie es auf diesem Wege schafft das Volk von der Straße zu bekommen bleibt die AfD die letzte Hoffnung für eine gesicherte Zukunft Deutschlands. Wenn es nicht eh schon zu spät ist...

Himmel in was für einem identitätslosen Land sollen einmal meine Kinder aufwachsen?

Herr Phillip Schneider

22.01.2015, 08:11 Uhr

Tja...Pegida war die letzte Hoffnung die dieses Land meiner Meinung nach hatte. Afd wird viel zu lange brauchen, bis die was erreichen können ist es lange lange lange zu spät.

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich in 10 Jahren vor Schadenfreude platzen wenn alle grünen sagen "hätten wir doch nur..."
Aber man sieht es ja auch an den Zahlen der Gegendemonstranten...die meisten Menschen in Deutschland sind keine Deutschen oder komplett verblödet und geblendet....sofern diese zahlen überhaupt stimmen.
Nennt mich Pessimist aber ich schmiede dann mal Pläne für eine Auswanderung, wir werden ja sowieso seit Jahren demographisch unterwandert und in allerspätestens 20 Jahren sind die Deutschen in ihrem eigenen Land kaum mehr vorhanden...naja ist ja dann eh nicht mehr ihr Land :-)

Herr Arnd-Olav Feindt

22.01.2015, 08:35 Uhr

Was für eine Chaostruppe.

@ Herr Ha Ho
4 Grammatik- und Rechtschreibfehler

@ Herr Phillip Schneider
11 Grammatik- und Rechtschreibfehler und inhaltlich zusammenhangslos.

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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