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24.05.2013

07:46 Uhr

Drogenkonsum

Länder prüfen einheitliche Haschisch-Freigrenzen

Der Besitz kleiner Mengen Cannabis wird strafrechtlich nicht verfolgt. Wann die „Freigrenze“ endet, regelt derzeit noch jedes Bundesland selbst. NRW-Innenminister Jäger wünscht sich eine bundesweite Harmonisierung.

Wann hört der Eigenbedarf auf? Die Bundesländer wollen darauf eine einheitliche Antwort. dpa

Wann hört der Eigenbedarf auf? Die Bundesländer wollen darauf eine einheitliche Antwort.

EssenDie Bundesländer prüfen nach Worten des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) eine einheitliche „Freigrenze“ für den Besitz von Haschisch und Marihuana. „Wir regen an, dass die Justizminister eine Harmonisierung anstreben, damit nicht in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Rechtslagen herrschen“, sagte Jäger den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitag).

Der Besitz von Cannabisprodukten ist in Deutschland generell verboten. In kleinen Mengen für den Eigenbedarf wird das Rauschgift aber toleriert, der Besitzer geht straffrei aus. Diese Toleranzgrenze ist allerdings von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, begrüßte die Diskussion über einheitliche Standards. Sie dürfe aber „nicht in Richtung einer generellen Legalisierung weicher Drogen führen“, sagte er der „WAZ“.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Prophet

24.05.2013, 09:46 Uhr

Man möchte pünktlich zur Wahl dem Wähler die Sinne vernebeln. Wer kalar bei Verstand zur Wahl geht, könnte ja die AfD wählen.
So greift man aus Verzweiflung zu Mitteln, die vorher undenkbar gewesen sind.

Account gelöscht!

24.05.2013, 14:18 Uhr

Rauchverbot aber Kiffen darf man
Wie blöde werden unsere Politiker noch?

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