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19.07.2015

20:03 Uhr

Drogenpolitik

Bremer Bürgermeister will Cannabis legalisieren

Bisher trauten sich Parteien in Regierungsverantwortung kaum an das Thema, doch die Bremer Landesregierung macht nun den Start: Der Bürgermeister Carsten Sieling will Cannabis legalisieren – auch, um Steuergeld zu sparen.

Bremens neuer Bürgermeister sieht in der Drogenpolitik Potenzial für Verbesserungen – sowohl finanziell als auch gesellschaftspolitisch. dpa

Carsten Siemeling schwört den Amtseid

Bremens neuer Bürgermeister sieht in der Drogenpolitik Potenzial für Verbesserungen – sowohl finanziell als auch gesellschaftspolitisch.

BremenMit dem Bremer Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) hat der erste Länderregierungschef die Legalisierung von Cannabis gefordert. Es sei unbestritten, „dass die Kriminalisierung von Cannabis nicht mehr zeitgemäß ist“, sagte Sieling der Onlineausgabe der „Welt“ vom Montag. Sie erzeuge hohe Kosten bei der Polizei und den Strafverfolgungsbehörden.

Sieling sprach sich deshalb „klar für eine Entkriminalisierung“ aus. „Das spart am Ende auch öffentliches Geld.“ Die Forderungen nach einer Freigabe der Droge hatten zuletzt zugenommen. Bisher unterstützen die Grünen, die Linkspartei und auch die FDP eine Legalisierung. Die rot-grüne Regierung in Bremen will, dass der Konsum von Cannabis künftig nicht mehr strafrechtlich verfolgt wird, wenn der rechtliche Rahmen das zulässt. Auch über eine zentrale Abgabestelle für Volljährige wird nachgedacht.

Von

dpa

Kommentare (6)

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Frau Ich Kritisch

20.07.2015, 08:10 Uhr

Hat der Typ echt keine anderen Sorgen?

Um zu Sparen wird mal eben schnell was Verbotenes erlaubt?

Wird dann zukünftig auch Auto-Diebstahl, Mord und Vergewaltigung in Bremen legal sein? Diese Delikte kosten doch auch den Steuerzahler nur Geld und bringen nix ein...

Account gelöscht!

20.07.2015, 08:44 Uhr

Noch ein Vorschlag (gilt für alle Parteien) um im Gespräch zu bleiben:
Nach der offiziellen Homo- und Lesbenehe die, wie die "normale" Ehe und Familie als kleinste Einheit im Staatsgefüge unter dem besonderen Schutz des Staates lt. GG gestellt werden möchte, sollte doch auch eine Monoehe einbezogen werden.
Warum sollen solche Monoehelisten schlechter behandelt werden?
Achtung - das ist ein Jok und dient nur um Aufsehen für Parteien & Co zu erregen.

Herr Reinhold Epping

20.07.2015, 08:59 Uhr

So so, Sie sehen also keine Unterschied zwischen Auto-Diebstahl, Mord und Vergewaltigung und mal einen Joint rauchen? Naja, dann.....

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