Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.07.2017

19:39 Uhr

Ehemaliges KZ Dachau

Martin Schulz enthüllt Gedenktafel

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat das ehemalige Konzentrationslager Dachau besucht. Dort enthüllte er eine Gedenktafel für die sozialdemokratischen Opfer des NS-Regimes und betonte die Bedeutung von Gedenkstätten.

SPD-Kanzlerkandidat Schulz besucht den historischen Ort zur Enthüllung einer Gedenktafel für sozialdemokratische Opfer im ehemaligen Konzentrationslager Dachau. dpa

Schulz im ehemaligen KZ Dachau

SPD-Kanzlerkandidat Schulz besucht den historischen Ort zur Enthüllung einer Gedenktafel für sozialdemokratische Opfer im ehemaligen Konzentrationslager Dachau.

DachauDer SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat im ehemaligen Konzentrationslager Dachau eine Gedenktafel für die sozialdemokratischen Opfer der NS-Gewaltherrschaft enthüllt. Schulz würdigte am Freitag den Mut von Sozialdemokraten, die Widerstand gegen die Nationalsozialisten geleistet hatten. „Dass wir in dieser Demokratie leben, verdanken wir diesen Menschen“, sagte er rund zwei Monate vor der Bundestagswahl.

Schulz betonte die Bedeutung von Gedenkstätten wie in Dachau. In Deutschland sei wieder „die Fratze des Rassismus, der Menschenverachtung und des Terrors“ sichtbar. Er wies auf die Mordserie der Terrorgruppe NSU hin und auf „Parteien im Landtag, die von einer 180-Grad-Wende in der Erinnerungskultur unseres Landes reden“. Damit spielte auf eine Forderung von Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke an.

Visite in Paris: Schulz fordert „Union der Demokratien“

Visite in Paris

Schulz fordert „Union der Demokratien“

Martin Schulz war am Donnerstag zu Besuch in Frankreich. Am Abend stand ein gemeinsames Abendessen mit Präsident Emmanuel Macron auf dem Plan. Schulz nutzte den Termin auch für einen Appell an die Demokratien.

Im Konzentrationslager Dachau in Bayern waren zwischen 1933 und 1945 etwa 200.000 Menschen inhaftiert. 41.500 von ihnen wurden ermordet. Unter den Häftlingen waren auch zahlreiche politische Gefangene wie etwa der spätere SPD-Parteivorsitzende Kurt Schumacher.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×