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04.01.2012

11:34 Uhr

Eilmeldung

Wulff will noch heute Erklärung abgeben

Bundespräsident Christian Wulff wird nach Angaben seines Amtes eine Erklärung zu den Vorwürfen im Zuge der Kreditaffäre abgeben. Der genaue Zeitpunkt und die Form der Erklärung werde noch bekanntgegeben.

Bundespräsident Christian Wulff wird offenbar heute noch ein Fernsehinterview geben. dpa

Bundespräsident Christian Wulff wird offenbar heute noch ein Fernsehinterview geben.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet in der Affäre um Bundespräsident Christian Wulff weitere Erklärungen des Staatsoberhaupts. Die Kanzlerin habe volles Vertrauen darin, dass der Bundespräsident alle anstehenden Fragen umfassend beantworten werde, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter am Mittwoch in Berlin. Er bekräftigte, dass Merkel die Arbeit des Präsidenten außerordentlich schätze. Daran habe sich nichts geändert.

Bundespräsident Christian Wulff will laut der Nachrichtenagentur dpa sich noch heute zu den gegen ihn gerichteten Vorwürfen äußern. Nach den Informationen gibt Wulff ARD und ZDF ein gemeinsames Fernsehinterview. Der Zeitpunkt war zunächst nicht bekannt. Der Bundespräsident war am Morgen aus dem Weihnachtsurlaub in seinen Amtssitz in Berlin zurückgekehrt. Nach der Affäre um seinen Hauskredit ist er wegen des Versuchs, die Berichterstattung darüber in der „Bild“-Zeitung zu verhindern“, massiv in die Kritik geraten.

Inzwischen wächst auch der Druck auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), ihr seit Weihnachten anhaltendes Schweigen in der Affäre zu beenden. Wulff steht seit Mitte Dezember wegen seiner Kredite für den Kauf eines Eigenheimes in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident in der Kritik. Eine neue Dimension erhielt der Fall, nachdem bekanntgeworden war, dass der Bundespräsident am 12. Dezember persönlich mit einem Anruf bei „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann versucht hatte, die erste Veröffentlichung der Zeitung zu den Krediten zu verhindern.

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Von

dpa

Kommentare (20)

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Der_Emigrant

04.01.2012, 11:45 Uhr

Wullf, treten Sie zurueck. Dann Merkel. Dann kommt Rot-Gruen. Die werden den Karren mit 300 km/h gegen die Wand fahren. Danach wird hoffentlich der Ochlo jene Partei waehlen, die Boeses tut und Gutes schafft. - Es sei denn, diese Partei ist schon verboten.

Fidschi

04.01.2012, 11:47 Uhr

Weinachtsurlaub?
Bei welchen Freunden hat er denn dieses Mal logiert?

Verbringen Geerkens die Ostertage dann auch im Bellevue?

Lasst.Wulff.doch.in.Ruhe

04.01.2012, 11:50 Uhr

Merkel lässt Wulff genauso vergammeln an ihrer Seite wie derzeit zu Guttenberg.

Erst mit Schmutz bewerfen lassen, dann schweigend den Niedergang der Männer abwarten.

Alle Falken an ihrer Seite sind bald weg, bis nur noch lauter "Röslers" und andere dirigierbare Vasallen um sie herum sind um ihren nicht nachvollziehbaren täglichen Adhoc-Kurs zu vollführen. Tägliches abgeducktes Flickwerk.

Lasst Wulff doch in Ruhe, als Gruss-August reicht er vollkommen aus. Was will man mehr erwarten in Deutschland als ferngesteuertes, übertolerantes, selbstvergessenes Land ?

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