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11.01.2004

09:46 Uhr

Ein Viertel aller Investitionsmittel für Verkehrsprojekte liegt auf Eis

Maut-Ausfall: Baufirmen droht der Bankrott

Angesichts des Baustopps im Verkehr sind 70.000 Arbeitsplätze bedroht. Und das Bundesamt für Güterverkehr kann seine Personalkosten nicht mehr zahlen.

HB BERLIN. Die Hiobsbotschaften um die Lkw-Maut nehmen kein Ende. Nun bedrohen die Einnahmeausfälle und der damit verbundene Baustopp für Verkehrsprojekte offenbar die Existenz deutscher Baufirmen.

"Vor allem bei Unternehmen im Wasserbau besteht akute Insolvenzgefahr", sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie Michael Knipper in der Wochenendausgabe der «Berliner Zeitung». Die fehlenden finanziellen Mittel hätten dazu geführt, dass keines der für 2004 geplanten Vorhaben im Verkehrssektor begonnen werden könnte.

Nach Angaben des Hauptgeschäftsführers liegt rund ein Viertel aller Investitionsmittel für Verkehrsprojekte auf Eis. "Bei den Planungsbehörden herrscht Stillstand", zitiert das Blatt Knipper. Von den Mittelkürzungen seien rund 70 000 Arbeitsplätze in der Bauindustrie und in den Zulieferbranchen bedroht. Besonders betroffen seien die Wasserbaufirmen, da sie auf Grund ihrer Spezialisierung nicht auf andere Projekte ausweichen könnten, hieß es in dem Bericht weiter.

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