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07.01.2011

02:37 Uhr

Einkommensteuer

CSU will Bürger entlasten

Die Steuerzahler sollen etwas von der guten Konjunkturlage haben, meint die CSU. Deshalb schlägt Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon einem Zeitungsbericht zu Folge eine Senkung der Einkommenssteuer.

Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon hat für die CSU ein Steuersenkungskonzept erarbeitet. Quelle: DAPD

Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon hat für die CSU ein Steuersenkungskonzept erarbeitet.

Die CSU will einem Zeitungsbericht zufolge die Einkommenssteuer senken und damit den Steuerzahler um fünf Milliarden Euro entlasten. Vor allem mittlere und untere Einkommen sollten von den Plänen profitieren, berichtete die Tageszeitung "Welt" (Freitagausgabe) unter Berufung auf ein Konzept des bayerischen Finanzministers Georg Fahrenschon, das der Zeitung vorlag. Das Papier, das Fahrenschon im Auftrag des CSU-Parteivorstands ausarbeitete, soll am Freitag bei der Klausurtagung der CSU in Wildbad Kreuth vorgestellt werden.

Die Steuerausfälle seien bei zunehmender wirtschaftlicher Erholung für Bund und Länder verkraftbar, sagte Fahrenschon dem Blatt. "Die Wirtschaft erholt sich stärker als noch vor kurzem erwartet, die Prognosen sind gut. Angesichts dieser Entwicklung wäre es unverständlich, jetzt eine steuerpolitische Eiszeit auszurufen", zitierte das Blatt den Minister.

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Fahrenschon forderte zudem, dass Steuervereinfachungen so weit wie möglich zum 1. Januar rückwirkend in Kraft treten sollten. Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will den in der Koalition vereinbarten Katalog aus 41 Steuervereinfachungen großteils erst 2012 in Kraft setzen. Er löste damit einen Streit in der Koalition aus.

Kommentare (2)

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tomtomtoy

07.01.2011, 07:28 Uhr

den Steuerzahler um fünf Milliarden Euro entlasten.
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Na das ist doch mal ein Wort ! Fahrenschon beweist Volksnähe,realisierbare Entlastungen der bürger lassen sich so tatsächlich umsetzen .Allerdings nur mit der bürgerlichen Mitte ,eine SPD hat gestern schon Geld verteilen wollen was sie nicht haben . Das sie natürlich mit belastungen des Steuerzahlers "auftreiben" müssten .

Alfred H.

07.01.2011, 21:11 Uhr

Grundsätzlich glaube ich dem Politiker-Pack sowieso kein Wort mehr. Und schon garnicht wenn es wieder um angebliche Steuersenkungen geht. Merkel wird die CSU schon zurückpfeifen. Dann werden wieder die Lügen in den Medien verbreitet, dass irgendwelche Umfragen ergeben haben dass der bürger garkeine Steuersenkungen wünscht. Ja ich wünsche mir Steuersenkungen. Eine längst überfällige Angelegenheit. Der verlogene Merkel-Dank in der ganzseitigen CDU-Zeitungsanzeige auf Kosten der Steuerzahler und das Geschwafel in der Neujahrsansprache mag den Verblödeten in unserem Land reichen. Mir reicht es nicht. banker bekommen bonuszahlungen und das Volk, das für die nächste bürde nämlich der Rettung des Euros hinhalten muss, bekommt einen Dankeschön-Gruß von einer naiv-dummen Kanzlerin, die nichts kapiert, was um sie herum geschieht. Wem es reicht, der soll sich geschmeichelt fühlen. Mir reicht es nicht. D.h. mit unseren Politikern reicht es mir schon lange.

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