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18.08.2012

04:25 Uhr

Einkommensteuer

Kramp-Karrenbauer tritt für höheren Spitzensatz ein

Die saarländische Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer hat Ideen für Steuerreformen entwickelt. Oberster Punkt: Der Einkommensteuer-Spitzensatz verträgt eine moderate Anhebung. Doch Unternehmen will sie schonen.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will die Einkommensteuer in eine neue Richtung dirigieren. dpa

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will die Einkommensteuer in eine neue Richtung dirigieren.

BerlinSaarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer fordert eine Erhöhung des Einkommensteuer-Spitzensatzes. "Hier ist die frühere rot-grüne Bundesregierung bei der Absenkung zu weit gegangen", sagte die CDU-Politikerin der Tageszeitung "Die Welt".

"Über eine moderate Anhebung sollte man deshalb reden", bekräftigte sie. Allerdings müsse dabei sichergestellt werden, dass Personengesellschaften nicht belastet werden, denn deren wirtschaftliches Engagement werde gebraucht, ergänzte sie.

Die Forderungen von Gewerkschaften und Opposition nach einer schärferen Besteuerung von Vermögen hält Kramp-Karrenbauer hingegen für gefährlich. "Die geballten Forderungen nach höherer Erbschaftsteuer, Vermögensabgaben oder Reichensteuer bergen die Gefahr, dass das positive und wichtige Streben der Menschen, sich Eigentum aufzubauen, darüber in Misskredit gerät", sagte sie.

Ein Großteil des Eigentums stecke außerdem in den Unternehmen. "Dort besteht die Gefahr, dass bei einer schärferen Besteuerung die Betriebe Probleme bekommen und Wohlstand und Arbeitsplätze verloren gehen", sagte Kramp-Karrenbauer.

Das Ehegattensplitting wiederum soll ihre Meinung nach umgebaut werden. "Angesichts des gesellschaftlichen Wandels müssen wir zu einem Familiensplitting kommen", sagte Kramp-Karrenbauer. "Dabei muss nicht nur die Kindererziehung, sondern auch das Pflegen von Angehörigen mit in den Blick genommen werden."

Der entsprechende Umbau des Steuersystems sei eine Aufgabe für die nächste Legislaturperiode.

Kommentare (26)

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JBR

18.08.2012, 06:12 Uhr

Diese Dame ist ein weiterer Beleg dafür, wie weit auch die CDU in der Zwischenzeit sozialistisch unterwandert ist. Wie hatten einst Stasi-Leute nach dem Zusammenbruch der DDR gedroht: Die BRD solle sich nicht zu früh freuen, man hätte genügend Infiltrationspotential um die BRD sozialistisch umzugestalten. Diese ganze Schar an geltungssüchtigen Frauen, angefangen von dem intellektuellen Leichtgewicht wie Krampp-Karrenbauer über die unsägliche Populistin von der Leyen, bis hin zu der Undercover-Stasifrau Merkel, die unter dem Vorwand der Euro-Rettung Hochverrat am eigenen Volk begeht, ist einfach unerträglich.

meine_Oma_mag_Pflaumenmus_auch

18.08.2012, 06:31 Uhr

laberlaberscheisendrecken.
Abitur gerinnt inzwischen zur Disqualifikationsaussage.

whisky

18.08.2012, 07:53 Uhr

Zur Erinnerung: Steuersenkiungen seit CDU/CSU/FDP-Regierung Kohl: Spitzensteuersatz minus 10%, Spitzensteuersatz für Kapitaleinkünfte minus 28%, Wegfall Vermögenssteuer, mehrere Senkungen der Erbschaftssteuern, Massive Senkung der Körperschaftssteuer ...
Das meiste durch die SPD-"Sozialisten". Ich weiß, das reicht den Superreichen nicht.
Und viele fallen auf das Propagandablatt der Reichen, die BILD rein.

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