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19.08.2011

13:08 Uhr

Einsatz gegen Piraten

Fregatte „Niedersachsen“ von Anti-Pirateneinsatz zurück

Die "Niedersachsen" ist zurück von ihrem Einsatz gegen Piraten im Indischen Ozean. Außerdem brachte das Schiff Hilfsgüter nach Somalia.

Zurück vom Einsatz im Indischen Ozean: Die Fregatte "Niedersachsen" der Deutschen Marine. Quelle: dpa

Zurück vom Einsatz im Indischen Ozean: Die Fregatte "Niedersachsen" der Deutschen Marine.

WilhelmshavenDie Fregatte „Niedersachsen“ ist von einem sechsmonatigen Anti-Pirateneinsatz im Indischen Ozean in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurückgekehrt. Kommandant Wilhelm Tobias Abry steuerte das Schiff mit mehr als 200 Soldaten an Bord am Freitagvormittag an die Pier des Marinestützpunktes. Die „Niedersachsen“ hatte an der internationalen „Atalanta“-Mission zum Schutz der Schifffahrt vor Piratenangriffen am Horn von Afrika teilgenommen. Außerdem eskortierte die schwer bewaffnete Fregatte Schiffe mit humanitären Hilfsgütern nach Somalia, wie die Deutsche Marine mitteilte.

Viele Angehörige kamen in den Nordseehafen, um ihre Familienmitglieder nach monatelanger Abwesenheit in die Arme zu schließen. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) begrüßte die Besatzung bereits an Bord und würdigte ihren Einsatz. „Ihnen allen ist bei dem fast sechsmonatigen Einsatz viel abverlangt worden. Ich danke Ihnen für die geleistete Arbeit auch als „Botschafter in blau“ für unser Land Niedersachsen“, sagte er nach einer Mitteilung seines Ministeriums.

Schünemann betonte, er sehe weiterhin vor allem Bundeswehr und Bundespolizei in der Pflicht, die Piraterie zu bekämpfen, denn das bleibe eine hoheitliche Aufgabe. „Flankierend können schließlich auch private Sicherheitsdienste zum Einsatz kommen.“

Von

dpa

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