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13.08.2012

14:27 Uhr

Ende der Sommerpause

Wünsch dir was von Angela Merkel

VonMaike Freund

Für die Kanzlerin ist der Sommerurlaub vorbei. Und ein Haufen Arbeit liegt vor Angela Merkel. Allen voran die Schuldenkrise. Wären da nicht ihre Kollegen, die sich noch ganz andere Themen auf der Tagesordnung wünschen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel. dpa

Bundeskanzlerin Angela Merkel.

DüsseldorfDie Woche nach dem Sommerurlaub startet geruhsam für die Kanzlerin. Noch ist ja schließlich parlamentarische Sommerpause. Angela Merkel wird am Mittwoch die Kabinettssitzung leiten und dann ist ausreichend Zeit für einen schnellen Zwei-Tages-Trip nach Kanada. Der Grund: das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union. Deshalb trifft sie sich mit Premier Stephen Harper. Der wird Merkel wohl freundlich empfangen. Warum auch nicht? Denn die Kandier müssen sich ja auch nicht direkt mit dem Euro rumschlagen.

Dabei ist die Euro-Krise Merkels wichtigstes politisches Problem, finden auf jeden Fall 54 Prozent der Befragten des Politbarometers. Und schon geht das Wunschkonzert los. Denn in Sachen Euro will jede Partei etwas anderes: Die SPD denkt beispielsweise laut darüber nach, dass die Krise nur mit mehr Europa, mit einer gemeinsamen Schuldenhaftung überwunden werden kann. Sigmar Gabriel jedenfalls, der SPD-Chef, wünscht sich von der Kanzlerin mehr Taktik in der Euro-Frage: „Was fehlt, ist eine Krisenlösungsstrategie.“ Und auch sein Kollege Peer Steinbrück wünscht sich eine Schuldenunion.

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Und dann gibt es Stimmen aus den eigenen des Koalitionspartners, die den Austritt Griechenlands aus dem Euro für gar nicht mehr so schlimm halten: "Für mich hat ein Austritt Griechenlands längst seinen Schrecken verloren", sagte Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). Was der sich wohl wünscht?

Deutlich sagt er das jedenfalls, wenn es um eine andere Baustelle der Merkel-Regierung geht: die Energiewende. „Die Energiewende ist eine Aufgabe von historischer Dimension und neben der Euro-Krise für mich das wichtigste Thema“, sagte er. „Deshalb richte ich das Haus auf die neue Aufgabe aus.“ Als er am Freitag die Öl-Bohrinsel Mittelplate in der Nordsee besuchte, sagt er nicht, dass er die Anträge auf die Ausweitung der Förderung des Konzerns RWE Dea unterstützt. Aber er sagt: „Wir brauchen im Sinne von Versorgungssicherheit solche Öl-Plattformen.“ Soweit die Wünsche des Wirtschaftsministers in Sachen Energiewende.

Kommentare (6)

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Karsten

13.08.2012, 15:08 Uhr

Ich darf mir etwas wünschen? Dann wünsche ich mir die Ablehnung des ESM-Knechtvertrages und eine Entschuldigung aller Parlamentarier, die diesem Vertragswerk leichtfertig zugestimmt haben. Dafür würde ich dann auch darauf verzichten meine Arbeit niederzulegen.

Ohweiohweiohwei

13.08.2012, 15:22 Uhr

Merkel wird die Euro Schuldenkrise lösen, in dem Sie die Schuldenerweiterungsschirme wieder erhöht. Da das jede Putzfrau kann, wünsche ich mir, dass sie im Urlaub bleibt. Frau Merkel hat nicht vor auch nur einen einzelnen Cent von Deutschlands 2000 Milliarden Euro Schulden zukünftg zu tilgen.

Account gelöscht!

13.08.2012, 15:46 Uhr

Ich wünsche mir das die sich auflösen. Ich wünsche mir das die BRD keine GmbH mehr ist, und ich wünsche mir das unsere rechtmäßige Verfassung wieder eingesetzt wird.

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