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25.06.2014

09:21 Uhr

Energie-Agentur

EEG-Gesetz könnte nächste Woche das Aus drohen

Die Deutsche Energie-Agentur befürchtet, dass das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schon bald gekippt wird, weil es auch für importierten Strom fällig würde. Die Entscheidung liegt beim Europäischen Gerichtshof ab.

Dramatisches Licht hinter Stromleitungen: Nächste Woche wird über die Zukunft des EEG entschieden. dpa

Dramatisches Licht hinter Stromleitungen: Nächste Woche wird über die Zukunft des EEG entschieden.

BerlinDem neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) droht nach Einschätzung der Deutschen Energie-Agentur (Dena) schon in der kommenden Woche das endgültige Aus. Wenn der Europäische Gerichtshof so entscheide wie allgemein erwartet, müsse „die Politik einen ganz neuen Ansatz suchen“, sagte Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler der „Bild“-Zeitung. „Das derzeitige EEG funktioniert dann nicht mehr, weil es den Stromkunden in Deutschland nicht zugemutet werden kann, die Energiewende auch noch in anderen EU-Staaten mitzufinanzieren“, fügte er hinzu.

Hintergrund der Äußerungen Kohlers ist die Klage eines finnischen Energieunternehmens vor dem Europäischen Gerichtshof. Dabei geht es den Angaben zufolge auch um die Frage, ob ausländische Anbieter von Ökostrom Zugang zum deutschen Markt erhalten müssen.

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Das EEG dient dazu, Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind zu fördern. Eine Reform des Gesetzes steht kurz vor dem Abschluss, sie soll am Freitag vom Bundestag verabschiedet werden. Allerdings gibt es noch Streit mit Brüssel. Einer der Hauptpunkte dabei ist die geplante EEG-Umlage auf Importstrom, also auf aus dem Ausland stammenden Strom aus erneuerbaren Quellen.

Dena-Chef Kohler erwartet unabhängig davon allgemein steigende Strompreise: „Der Verbraucherpreis für Strom wird auch in Zukunft steigen, unter anderem wegen der Investitionen in den Netzausbau“, sagte er. „Das EEG kann höchstens dafür sorgen, dass der Anstieg etwas geringer ausfällt“, ergänzte Kohler.


Von

afp

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

25.06.2014, 10:48 Uhr

Zitat : (EEG) schon bald gekippt wird, weil es auch für importierten Strom fällig würde. Die Entscheidung liegt beim Europäischen Gerichtshof

- dieses Abzock-Gesetz sollte nicht nur gekippt werden,

sondern auch mit der Auflage versehen werden,

die unberechtigt abgezockte Gelder den Verbrauchern zu erstatten !

Die Deutsche SED---> CDU,SPD,GRÜNE,LINKE,FDP führt einen Vernichtungskrieg ( Armutsverbreitung )

gegen das eigene Volk zugunsten ihrer utopischen EUtopia-Aktivitäten und eigener Bereicherung der Politeliten !!

Abwahl des Gesocks !

.

Account gelöscht!

25.06.2014, 11:02 Uhr

Wenn das dumm käme, würden wir den Wind oder PV Stromimport aus unseren Nachbarländer Subventionieren, und danach Subventionieren wir wiederum den Export, weil der Strom in Deutschland nicht verbraucht werden kann. Was ein Wahnsinn. Die Grünen oder die Linken hätten aber mit den Wahnsinn sicherlich keine Probleme.

Account gelöscht!

25.06.2014, 11:51 Uhr

„Das derzeitige EEG funktioniert dann nicht mehr, weil es den Stromkunden in Deutschland nicht zugemutet werden kann, die Energiewende auch noch in anderen EU-Staaten mitzufinanzieren“
Wieso? Die Kanzlerin hat gerade festgestellt "Deutschland ist stark"
Da sollten wir immer weiter Soldarität in Europa üben und auch das noch bezahlen! Immerhin haben die Bürger im "Konsumrausch" noch nicht alles Erspartes auf den Kopf gehauen. Also schnell- Geld ist noch genügend da.

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