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16.08.2012

17:31 Uhr

Energieberatung

Altmaier will Ehrenamtliche einspannen

Peter Altmaier (CDU) fordert kreative Lösungen zum Thema Energieberatung. Der Umweltminister will ehrenamtliche Berater einspannen und einkommensschwachen Familien bei Investitionen zum Energiesparen helfen.

Peter Altmaier stellte in Berlin sein neues 10-Punkte-Programm vor. dpa

Peter Altmaier stellte in Berlin sein neues 10-Punkte-Programm vor.

BerlinBundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) will mit kostenlosen Energieberatungen den Bürgern dabei helfen, dass ihre Stromrechnungen durch die Energiewende nicht unnötig steigen. Insbesondere einkommensschwache Haushalten und Rentner sollen auf diese Weise unterstützt werden, sagte Altmaier am Donnerstag bei der Vorstellung seines 10-Punkte-Programms bis zur Bundestagswahl 2013. Hier könne über 30 Prozent an Strom gespart werden. „Das wäre eine Möglichkeit, steigende Strompreise auszugleichen“, betonte Altmaier.

Beim geplanten Ausbau der kostenlosen Energieberatung will Umweltminister Peter Altmaier möglicherweise auch ehrenamtliche Kräfte einsetzen. Sozialverbände und Verbraucherschützer leisteten auf diesem Gebiet bereits hervorragende Arbeit, sagte der CDU-Politiker. Aber im Moment sei der Kreis der Berater noch zu eng, nach derzeitigem Stand brauche es „noch hundert Jahre, um alle zu erreichen". Er wolle es schaffen, dass das schneller gehe, sagte Altmaier.

Bisher gibt es bereits unter anderem das Projekt Stromspar-Check, bei dem Langzeitarbeitslose zu Stromsparhelfern geschult werden. Sie besuchen Haushalte, installieren dort umsonst Energiesparprodukte, wie Sparlampen und abschaltbare Stecker. In über 100 Städten und Gemeinden sind solche Stromsparhelfer im Einsatz. Bereits 70.000 Haushalte haben von der Aktion profitiert. Altmaier sagte, die Zahl müsse massiv ausgeweitet werden. Womöglich könnten auch Rentner als ehrenamtliche Energieberater gewonnen werden. Zur möglichen Finanzierung der Beratungen äußerte sich Altmaier nicht.

Altmaier mahnte, bei der Umsetzung der Energieberatung könne nicht alles der Bund allein lösen. Auch die Kommunen und Stadtwerke seien gefordert, „sich kreative Lösungen einfallen zu lassen". Dabei geht es um die Frage, was passiert, wenn bei der Energieberatung Energiefresser identifiziert werden, im betroffenen Haushalt aber kein Geld für eine Neuanschaffung vorhanden ist.

Kommentare (19)

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NaHoppala

16.08.2012, 17:55 Uhr

Ich wusste bisher garnicht, dass Herr Altmaier für bedingungsloses Grundeinkommen ist! Da staune ich aber! Oder war es lediglich eine pure Frechheit auf ehrenamtliche Mitarbeiter zu pochen? Da soll er doch erst mal selbst Vorbild sein und gleich damit anfangen :-)

Account gelöscht!

16.08.2012, 18:02 Uhr

wie wäre es wenn die politik die gez+anhängsel auflöst damit kann dann die energiewende gegenfinanziert werden.

einzig phönix bietet noch sinnvlles der rest naja...

alternativ gez sender verschlüsseln und wems wert ist kanns sich dann kaufen. aber der rest kann das geld dann sinnvoll in die solarzellen auf nachbars hausdach investieren...

Kapturak

16.08.2012, 18:23 Uhr


Altmaier ist ein Genie.

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