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05.06.2011

14:37 Uhr

Energiewende

DGB will Geringverdiener vor hohen Strompreisen schützen

ExklusivDGB-Vorstand Dietmar Hexel plädiert dafür, privaten Haushalten Strom zu einem "rechtlich festgelegten, sozial angemessenen Preis" zur Verfügung zu stellen. "Wer mehr pro Kopf verbraucht, zahlt einen höheren Tarif."

Strommasten in Dorsten. Quelle: ap

Strommasten in Dorsten.

BerlinDie Gewerkschaften pochen auf einen Ausgleich für die von der Energiewende ausgelösten Strompreiserhöhungen. "Energie ist - wie Luft und Wasser - ein lebensnotwendiges und öffentliches Gut. Strom und Wärme braucht jeder. Jedem muss eine bestimmte Menge zu einem fairen Preis zur Verfügung stehen", sagte DGB-Vorstandsmitglied Dietmar Hexel dem Handelsblatt.

Hexel schlug vor, privaten Haushalten beim ersten Wohnsitz "eine bestimmte Menge an Strom zu einem rechtlich festgelegten, sozial angemessenen Preis" anzubieten. "Wer mehr pro Kopf verbraucht, zahlt einen höheren Tarif. Das wäre ein interessantes Modell, besonders für Geringverdiener", sagte Hexel.

Von

dc

Kommentare (7)

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Elisa

05.06.2011, 16:11 Uhr

Der DGB sollte sich lieber mal für die ordentliche Bezahlung der Arbeitnehmer einsetzen!

Der erste Versuch der Zuteilung von Stromkontingenten?
Auf wieviel legitimierte Liter Wasser, Atemluft darf man sich zukünftig einstellen?

Es lebe der Sozialismus!!

Freidenker

05.06.2011, 17:50 Uhr

Dieser Vorschlag sind die Vorboten eines staatlichen Dirigismuus, wo keiner mehr frei netscheiden kann. Wir sind auf dem Weg in eine ökologische Diktatur unter Aufgabe der Freiheit. Es lebe das Motto: Die Politik kann alles am Besten. Gegen diese Bestrebungen brauchen wir eine Partei mit klarem liberalem Kompass.

ToMo

05.06.2011, 18:06 Uhr

Energie als öffentliches Gut? Wie qualifiziert man sich eigentlich für den DGB-Vorstand?

Außerdem ist es ineffizient dutzende verschiedene Sozialleistungen an mehr oder weniger dieselbe Personengruppe auszuschütten. Für den Sozialausgleich für Geringverdiener reichen die vorhandenen Instrumente mehr als aus. Wenn es unbedingt sein muss, müssen halt die Sätze angepasst werden.

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