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01.10.2012

12:14 Uhr

Energiewende

Regierung will Mittelstand unter die Arme greifen

Viele Mittelständler blicken mit Argwohn auf die Entwicklungen im Rahmen der Energiewende. Darum will die Bundesregierung nun im Rahmen einer Initiative verunsicherte Firmen an die Hand nehmen.

Bundesumweltminister Peter Altmaier (l.) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler. dapd

Bundesumweltminister Peter Altmaier (l.) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler.

BerlinDie Bundesregierung will mittelständische Unternehmen bei der Energiewende unterstützen. Der Mittelstand solle besser informiert, vor Ort beraten oder auch weiterqualifiziert werden. Experten sollten den Unternehmen branchenspezifische Hilfestellung und Musterlösungen anbieten, etwa beim Energiesparen. Dies erläuterten Umweltminister Peter Altmaier (CDU) und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sowie die Präsidenten von DIHK und Handwerk, Hans Heinrich Driftmann und Otto Kentzler, am Montag in Berlin.

Die „Mittelstandsinitiative Energiewende“ soll zum 1. Januar 2013 starten. Rösler sagte, durch die Beteiligung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sowie des Zentralverbands des Handwerks (ZDH) könnten die Unterstützungsangebote gezielter umgesetzt werden. Altmaier hob hervor: „Gerade Effizienztechnologien bieten die Chance, Energiekosten zu senken und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Hier setzt die Initiative an.“

Driftmann mahnte, auch die Nebenwirkungen der Energiewende - steigende Energiepreise, Angst vor Stromausfällen, Streit um den Leitungsausbau - müssten im Blick bleiben. „Das verunsichert die Unternehmen sehr.“ Kentzler unterstrich: „Unsere Handwerksmeister und -gesellen sind die überzeugendsten Botschafter, wenn es darum geht, den Umbau der Energieversorgung und der Energienutzung zu einer Gemeinschaftsaufgabe in unserem Land zu machen.“

Unterdessen bekräftigte Altmaier in der „Saarbrücker Zeitung“ (Montag), seine Idee einer kostenlosen Energieberatung für alle Privathaushalte vorantreiben zu wollen. Verbände und Akteure der Energiebranche sollten am 9. Oktober zu einem Runden Tisch zusammenkommen. Sozialtarife für Einkommensschwache lehnte Altmaier erneut ab.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Thomas

01.10.2012, 13:53 Uhr

Der einzig richtige Weg wäre die abschaffung jeglicher Subvensionen.
Und die ersatzlose Abschaffung des EEG.

Die Einergie Wende ist längst eine internationale Lachnummer und als solche sollte man diese Energie "Wende" auch behandeln man muß dies Energiewende Gesetzgebebung durch den Reiswolf jagen.
Ende mit dieser Sackgasse.

Drei Dinge ist diese Energie wende jedenfalls nicht:
Umweltschonend und Naturschonend.
Fortschrittlich
Sozialverträglich.

und jede Partei die an dieser Sache mitarbeitet ist nichtwählbar.

Schmeist die ÖKOS Raus !

caesar4441

01.10.2012, 18:10 Uhr

ENERGIE(W)ENDE
Die "Energiewende" ist ein Baustein im Morgenthauplan 2.0.Nach Globalisierung und Verlagerung von Millionen Arbeitsplätzen nach China,kommt jetzt der Mittelstand dran.
Der "mündige" Verbraucher ist - wie immer -der Depp,der alles zahlt.Denn der Bäckermeister-der lt. Altmaier die Energiewende propagieren soll - wird die Mehrkosten einfach auf seine Preise aufschlagen.Was anders bleibt ihm gar nicht übrig.
Für den Verbraucher bleiben Ratschläge zum Energiesparen,die den üblichen Ratschlägen zum Anbieterwechsel entsprechen: Wertlos !

HolgerJahndel

06.10.2012, 18:25 Uhr

Professor Eberhard Hamer begründet die Mittelstandsökonomie


http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=1046

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