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07.11.2012

12:33 Uhr

Erneute Absage

Merkel gegen zentrale wirtschaftspolitische Steuerung

Angela Merkel nutzt die Übergabe des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen, um sich erneut gegen eine europäische Schuldenunion auszusprechen. Vielmehr müsse die Wettbewerbsfähigkeit der Länder angeglichen werden.

Angela Merkel mit dem Gutachten des Sachverständigenrates zur wirtschaftlichen Entwicklung. dpa

Angela Merkel mit dem Gutachten des Sachverständigenrates zur wirtschaftlichen Entwicklung.

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat einer europäischen Schulden- und Haftungsunion erneut eine Absage erteilt. Auch die Bundesregierung wolle keine Zentralisierung der wirtschaftspolitischen Steuerung, sagte Merkel am Mittwoch in Berlin bei der Übergabe des Jahresgutachtens der Wirtschaftsweisen.

Es seien mehr Absprachen nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen. „Wir sehen aber, dass das die Nationalstaaten in eigener Hoheit machen müssen, weil wir auf absehbare Zeit für die dafür wichtigen Indikatoren weder eine Vergemeinschaftung wünschen noch eine Vergemeinschaftung bekommen würden.“

Von

dpa

Kommentare (9)

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Vicario

07.11.2012, 13:05 Uhr

Zitat : Es seien mehr Absprachen nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen.
Diese Aussage qualifiziert doch die Staatsratsvorsitzende.
Diese Absprachen zielen vielleicht im Jahr 2099 zum Erfolg, wenn überhaupt...?
Da sieht man doch , wie richtig die Utopistin aus dem Ossi-Land, die FDJ-gelenkt war, zu diesem EU-Märchen passt : wie die Faust aufs Auge !
Je schneller wir uns dieser Zonenwachtel entledigen, um so mehr erarbeitetes Geld sparen wir ein !

Rene

07.11.2012, 13:21 Uhr

Ach ja? Mit welcher Partei soll denn das Sparen erarbeiteten Geldes eher gelingen? Und von denen, die ihnen einfallen, werden wohl nächstes Jahr in einer Regierungskoalition sein?

HofmannM

07.11.2012, 13:25 Uhr

"Wettbewerbsfähigkeit der Länder anzugleichen"???!!!
Weis überhaupt Merkel, was für einen gequirlten Schwachsinn in diesem Satz steckt?!
Wettbewerb ist keine Gleichschaltung!
Gleichschaltung ist was für sozialistische Planspiele. Die Realität lebt von der Vielfalt und der Ungleichheit und nicht vom gleichgeschalteten Staatsideologien!
Diese Merkel hat die soziale Marktwirtschaft NIE verstanden und zum Schluss hat Sie diese auch noch an die ökosozialistischen Ideologen verraten! Ideologische Stichwort wie z.b. "Energiewende" "Green Economy" "Energiesparen" "Smart Grid" "Alternativlos" "Resourcensparen" unterstreichen die wohlstands-fortschritts und freiheitsfeindliche Haltung der Kanzlerin.

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