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03.01.2005

09:22 Uhr

Erstmals seit drei Jahren mehr Beschäftigung in Deutschland

Arbeitsmarktreformen wirken

Wegen der Arbeitsmarktreformen ist die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland im vergangenen Jahr erstmals seit drei Jahren gestiegen.

HB WIESBADEN. Im Jahresdurchschnitt hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Montag 38,4 Mill. Menschen hier zu Lande einen Arbeitsplatz, das waren 128 000 oder 0,3 % mehr als 2003. Die Arbeitsmarkt-Reformen wie Ich-AGs, Mini- und Zusatzjobs hätten die Entwicklung der Erwerbstätigkeit vor allem in Dienstleistungsbranchen wie Handel, Gastgewerbe und Verkehr begünstigt, erklärten die Statistiker. In den Jahren 2003 und 2002 war die Zahl der Erwerbstätigen noch um ein Prozent beziehungsweise um 0,6 % gesunken.

Neue Jobs entstanden ausschließlich in der Service-Branche, während in Industrie, Bau und Landwirtschaft erneut Arbeitsplätze verloren gingen. Auch in diesen Branchen verlangsamte sich jedoch im vergangenen Jahr der Stellenabbau. Damit setzte sich der Strukturwandel fort: Inzwischen sind 71 % der Erwerbstätigen in Dienstleistungsfirmen beschäftigt, im Produzierenden Gewerbe dagegen weniger als 21 %, beim Bau knapp sechs Prozent und in der Landwirtschaft gut zwei Prozent.

Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger kletterte 2004 um 3,3 % auf 4,3 Millionen, während die Zahl der Arbeitnehmer mit rund 34,1 Mill. fast konstant blieb.

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