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25.04.2014

13:41 Uhr

Erwin Sellering

Schweriner Regierungschef besucht Russland

Auch die Ukraine-Krise hindert Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschef nicht daran, Russland einen Besuch abzustatten. Der SPD-Politiker möchte den „Gesprächsfaden nicht abreißen lassen“. Es geht um die Wirtschaft.

Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), hofft auf eine friedliche Lösung der Ukraine-Krise. dpa

Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering (SPD), hofft auf eine friedliche Lösung der Ukraine-Krise.

SchwerinMecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) wird Anfang kommenden Woche für zwei Tage zu Wirtschaftsgesprächen nach Russland reisen. Außerdem werde er in St. Petersburg an einem Empfang der Nord Stream AG zu Ehren des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) teilnehmen, teilte die Schweriner Staatskanzlei am Freitag mit. Nord Stream baute und betreibt die Ostsee-Pipeline, durch die Erdgas von Russland nach Deutschland geleitet wird.Sie endet im vorpommerschen Lubmin. Schröder ist Vorsitzender des Aktionärsausschusses der Nord Stream AG.

Angesichts der Ukraine-Krise halte er es für wichtig, „gerade in schwierigen Zeiten den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen“, erklärte Sellering. Es müsse alles getan werden, „damit es eine friedliche Lösung gibt“.

Der Schweriner Ministerpräsident will den Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko ,sowie den Bevollmächtigten des Präsidenten der Russischen Föderation für den Nord-West-Bezirk, Wladimir Bulawin treffen, um eine deutsch-russische Wirtschaftskonferenz vorzubereiten, die Ende September in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden soll.

Von

afp

Kommentare (9)

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25.04.2014, 13:54 Uhr

Eine sehr weise Entscheidung. Offensichtlich haben es immer mehr Politiker und besonders unsere Experten aus der Wirtschaft verstanden, wo unsere wahren Freunde sind.

Erika sollte sich schämen. Noch vor ein paar Wochen reist sie mit ihrem Kabinet ins Feindesland nach Jerusalem. Aber jetzt hält sie es nicht einmal für nötig, dass sie mit all ihren Ministern nach Moskau reist, um aufzuzeigen, wer wirklich auf unserer Seite ist.

Schande über Erika

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25.04.2014, 13:55 Uhr

Halloooo!!!
Warum sollte ein Politiker aus Deutschland oder ein anderer Bürger/Unternehmer keinen Kontakt/Besuch zu Russland mehr unterhalten???!
Verbietet der Ami (USA) uns jetzt schon den Dialog mit Russland????!
Diese MONOLOGE Kriegstreiber der USA geht mir mittlerweile so was von auf den Sack....!

Account gelöscht!

25.04.2014, 14:04 Uhr

Hut ab vor dieser mutigen Entscheidung. Unsere anderen Ministerpräsidenten müssen seinem Beispiel folgen. Dann ist dieser Spuk bald vorbei. Dann kann Kerry und Tusk aleine Krieg spielen

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