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14.09.2011

20:47 Uhr

EU-Effizienz-Richtline

Ist Rösler ein „Minister für Energieverschwendung“?

Wirtschaftminister Rösler steht im Verdacht, EU-Energieeinsparungspläne verhindern zu wollen. Damit stellt er sich gegen Günther Oettinger und Norbert Röttgen - und wird „Minister für Energieverschwendung“ genannt.

Ein Einknicken zugunsten der Industrie beim Energiesparen könnte einen Schatten auf Philipp Röslers Bilanz als Wirtschaftsminister werfen. dapd

Ein Einknicken zugunsten der Industrie beim Energiesparen könnte einen Schatten auf Philipp Röslers Bilanz als Wirtschaftsminister werfen.

Die Bundesregierung macht Ernst mit ihrer Ankündigung, die Energiewende als gesamtgesellschaftliches Projekt zu begreifen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kam dazu am Mittwoch mit Vertretern von Umweltverbänden, Kirchen und Verbraucherschützern zusammen, um über die Folgen des Atomausstiegs zu beraten. Noch vor Beginn des Treffens warfen Umweltverbände der Regierung allerdings mangelnden Ehrgeiz beim Energiesparen vor. Hintergrund ist ein Handelsblatt-Bericht, wonach sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) gegen die Energieeffizienz-Richtlinie der EU wendet.

Bereits vor Beginn des Treffens kritisierten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund Deutschland (NABU) die Haltung der Bundesregierung beim Thema Energiesparen scharf. „Deutschland braucht endlich ein Energieeffizienzgesetz, das alle Möglichkeiten zum Stromsparen mobilisiert und den Klimaschutz voranbringt“, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Schon die derzeit diskutierten Vorschläge seien wenig ambitioniert und dürften keinesfalls weiter aufgeweicht werden. Das Ziel, bis 2020 mindestens 20 Prozent Energie einzusparen, müsse verbindlich werden. Der NABU forderte eine
„Effizienzkanzlerin statt eines Ministers für Energieverschwendung“ und sprach von einem „Alarmsignal“. Techniken zum Energiesparen böten für Deutschland „immense Marktchancen“, die nicht verspielt werden dürften. „Wir brauchen endlich verbindliche und konkret bezifferte Energieeinsparziele für Europa und die einzelnen Mitgliedsstaaten“, betonte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Kommentare (3)

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Pendler

14.09.2011, 20:57 Uhr

Fact ist, man will ihn beseitigen, weil er den Rauschschmiss von Griechenland befürwortet.

Angela
oh Angela
du verräst das Volk, was dich gewählt hat

Account gelöscht!

14.09.2011, 21:41 Uhr

Nein, man will ihn wegekeln, WEIL er FDP ist, und man die FDP dauerhaft aus dem Bundestag raushaben möchte. Es ist wie bei Guttenberg. Man kan ihn sonst ncihts anhaben, also sucht man im Dreck, denn Leichen hat JEDER im Keller. Und ausgerechnet Fritz Kuhn soll mal vor seiner eigenen Haustür kehren. Denn was der Atomausstieg bedeutet hat er selber nciht verstanden. Da ging es ja auch nur um Ideologie und nicht um die Katastrophe von Fukujima

Loser-FDP

14.09.2011, 22:48 Uhr

Rösler, die Sternschnuppe *lach* Ein kurzes helles Leuchten am nächtlichen Himmel und dann schon wieder verglüht. Hätte er mal lieber Astronomie studiert :-)

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