Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

29.08.2011

11:26 Uhr

EU-Finanzkrise

Merz fordert stärkere Haushaltskontrollen

Quelle:dapd

Der frühere Unions-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz drängt die Euro-Staaten zu einem nationalen Souveränitätsverzicht in der Haushaltspolitik. Es gehe darum, die Währungsunion zu retten.

huGO-BildID: 5537651 Der CDU-Steuerexperte Friedrich Merz spricht am Samstag (22.10.2005) beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in der Augsburger Kongresshalle. Merz soll nach dem Willen der JU Merkel als Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion ablösen. Einen entsprechenden Antrag verabschiedeten die JU-Delegierten am Sonntag kurz vor dem Auftritt von Merkel einstimmig. Am Samstag war der Merkel-Kritiker Merz nach heftiger Kritik am Wahlkampf der Union von der Nachwuchsorganisation mit Sprechchören und lang anhaltendem Jubel gefeiert worden. Foto Andreas Zilse dpa/lby (zu dpa 4139 vom 23.10.2005) +++(c) dpa - Bildfunk+++ dpa

huGO-BildID: 5537651 Der CDU-Steuerexperte Friedrich Merz spricht am Samstag (22.10.2005) beim Deutschlandtag der Jungen Union (JU) in der Augsburger Kongresshalle. Merz soll nach dem Willen der JU Merkel als Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion ablösen. Einen entsprechenden Antrag verabschiedeten die JU-Delegierten am Sonntag kurz vor dem Auftritt von Merkel einstimmig. Am Samstag war der Merkel-Kritiker Merz nach heftiger Kritik am Wahlkampf der Union von der Nachwuchsorganisation mit Sprechchören und lang anhaltendem Jubel gefeiert worden. Foto Andreas Zilse dpa/lby (zu dpa 4139 vom 23.10.2005) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Köln„Wir können nicht in einer Währungsunion leben, in der die Mitgliedsstaaten weiter völlig unkontrolliert Verschuldung betreiben, ihre Haushalte nicht kontrolliert werden“, sagte Merz am Montag im Deutschlandfunk. Länder wie das hoch verschuldete Griechenland, die sich nicht an die Haushaltsdisziplin hielten, sollten wenigstens auf Zeit aus der Währungsunion suspendiert werden. Es sei an der Zeit für schwerwiegende Entscheidungen, sagte Merz. „Aber dieser Weg ist unverzichtbar, wenn wir die Währungsunion auf Dauer retten wollen.“

 

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

poolliter

29.08.2011, 22:21 Uhr

Ist das ein erster kleiner Versuchsballon für einen evtl. Putsch gegen Merkel?

Mikr

07.09.2011, 10:03 Uhr

Es ist einfach die Wahrheit und es wäre schön wenn mehr so dächten anstatt uns in den Ruin zu treiben.

Michael Krake

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×