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14.01.2011

17:23 Uhr

Euro

Schäuble für Stärkung des Rettungsschirms

Finanzminister Schäuble und seine französische Amtskollegin haben sich für eine Erweiterung des EU-Garantierahmens ausgesprochen. Belgien spricht von einer Aufstockung auf 1 500 Milliarden Euro. Tatsächlich sollen allerdings nur 440 Milliarden Euro zur Verfügung stehen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: für Aufstockung des Rettungsschirms. Quelle: dpa

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: für Aufstockung des Rettungsschirms.

HB BERLIN BRÜSSEL. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat sich nun doch für eine Stärkung des Euro-Rettungsschirms ausgesprochen. „Die 750 Milliarden Euro, die EU und Internationaler Währungsfonds zur Euro-Rettung beschlossen haben, stehen in der Realität nicht zur Verfügung, weil wir unter anderem ein AAA-Rating (für die höchste Kreditwürdigkeit) brauchen“, sagte Schäuble der „Welt“.

Dies könne an den Märkten zu einer Verunsicherung führen. „Deshalb sage ich: Lasst uns diese 750 Milliarden Euro tatsächlich - also in der Realität - zustande bringen“, sagte er. Dies sei in seinen Augen aber keine Ausweitung des Rettungsschirms. Nach der erfolgreichen Anleiheplatzierung durch Spanien stieg der Euro am Freitag weiter um rund einen Cent auf zeitweise über 1,34 Dollar, um später geringfügig zurückzufallen.

Eine Erweiterung des Garantierahmens von 440 Milliarden Euro sei „eine Idee“, sagte die französische Finanzministerin Christine Lagarde in Paris. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte dazu: „Natürlich gibt es immer Optionen.“ Die Regierung treffe keine „finalen, für alle Zeiten gültigen“ Festlegungen. Doch derzeit sei eine Ausweitung des Rettungsfonds nicht nötig. Lagarde erklärte, die Finanzminister diskutierten „eine Palette von Maßnahmen“. Dazu könne eine Ausweitung des Schirmes gehören oder mehr Kompetenzen für ihn, wie der Kauf von Staatsanleihen auf dem offenen Markt.

Der belgische Finanzminister Didier Reynders plädierte indes für eine Verdoppelung. Er sei für eine Ausweitung der Mittel auf 1 500 Milliarden Euro, bestätigte ein Sprecher des belgischen Finanzministeriums in Brüssel. Eine derartige Erhöhung sei in Europa durchaus im Gespräch. An den Märkten wird spekuliert, dass Belgien selbst unter den Schirm muss.

Kommentare (17)

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Profit

14.01.2011, 19:05 Uhr

Der beschiss Deutschlands und seiner bevölkerung geht weiter. Schäuble, der graue, alte Mann läßt sich von der Französin bezirzen. Er gehört weg! Aber schnellstens.

Margrit Steer

14.01.2011, 19:11 Uhr

Schäuble und Merkel sind üble Verbrecher

Korrupte Verbrecherbande

14.01.2011, 19:34 Uhr

Da wird mit Milliarden um sich geschmissen, das es einem nur so schwindelig wird. Wie wollt ihr korrupten Politiker bei leichtfertiger Ausgabe solcher Unsummen zur Absicherung einer Euro-Scheinsicherheit, dem Normalbürger klar machen, dass für ihn kein Geld da ist? Da wird in eine riesige Luftnummer investiert und für reale Dinge wie bildung, Gesundheitswesen, infrastruktur usw. ist kein Geld da. Wer soll euch Verbrecherbande nur noch ein Wort glauben? Erst wird das Geld im Finanzwesen verbrannt um Luftnummern mit Substanz aufzufüllen und jetzt verbrennt ihr das Geld für das nächste Fass ohne boden. Alles zum Erhalt eurer Allmachtsfantasien und zur Verschleierung des gescheiterten Euro-Experiments. ihr gehört alle verhaftet!!!

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