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03.04.2014

17:18 Uhr

Europawahl

CDU-Spitzenkandidat McAllister lehnt einen europakritischen Wahlkampf ab

ExklusivCDU-Kandidat David McAllister will im Europawahlkampf die Vorzüge der EU hervorheben. Eine Negativkampagne lehnt er ab. McAllister plädiert dafür, dass die EU sich künftig auf Kernaufgaben konzentriert.

Der CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl, David McAllister, distanziert sich vom europa-kritischen Wahlkampf der Schwesterpartei CSU. dpa

Der CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl, David McAllister, distanziert sich vom europa-kritischen Wahlkampf der Schwesterpartei CSU.

Die CDU will im Europawahlkampf mit einem klaren Bekenntnis zur Europäischen Union punkten. „Wir sind eine pro-europäische Partei und reden erst einmal über die Vorzüge bevor wir sagen, was besser werden muss“, sagte der designierte Spitzenkandidat der CDU, David McAllister, dem Handelsblatt (Freitagsausgabe). McAllister distanziert sich damit vom europa-kritischen Wahlkampf der Schwesterpartei CSU. „Aus meiner Sicht geht es jetzt vorrangig darum, die Europäische Union insgesamt wettbewerbsfähiger zu machen.“

McAllister plädiert dafür, dass die EU sich künftig auf Kernaufgaben konzentriert. Sie solle nur noch das regeln, was „Wettbewerb, Wachstum und Innovation“ diene.  Dazu solle die EU weiter gemeinsame Märkte schaffen. Das gelte etwa im Schienen- und Luftverkehr, dem Telekommunikations- und Energieversorgung sowie für den Finanzbereich und den elektronischen Handel. Allein ein geöffneter Dienstleistungssektor ermögliche ein zusätzliches Wachstum in der EU von 2,6 Prozent. Er warb auch für das Freihandelsabkommen mit Amerika. Es berge  große Chancen, „gerade für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft“. Entscheidend sei aber, dass die europäischen Standards bei Umwelt- und Verbraucherschutz, Arbeitnehmerrechten und Datenschutz gewahrt bleiben.

Der ehemalige Ministerpräsident von Niedersachsen soll am Samstag auf dem Europa-Parteitag der CDU zu dessen nationalen Spitzenkandidaten gekürt werden.

Von

dhs

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

03.04.2014, 18:45 Uhr

Mc Allister ist ein von Frau Merkel aufgeblasener Papp-Kamerad.

Will sagen, er ist der Köder den die Deutschen fressen sollen - im Glauben, ihre Interessen in Brüssel vertreten zu bekommen. FALSCH. Deutsche Interessen gibt es nicht, weil es nur Marionetten der Hochfinanz und Welt-Geld-Elite sind.

Die Deutschen sind ihnen wurscht ... ihre Diäten udn Pensionen steigen ins Astronomische. Das einzig zählt. Moderne Lehnsherschaft aus dem 12 Jahrhundert ist das.

"EU in Brüssel" ist eine neue Form der Besatzung, Bevormundung, Belügung, Ausplünderung, Abwirtschaftung und Beherrschung Europas.

Wählt doch mal alternativ !***

Account gelöscht!

03.04.2014, 18:59 Uhr

Wer EU-kritisch ist, wird in die rechte Ecke gestellt. Trotzdem werden viele Millionen Bürger dem Euro- und EU-Spuk eine herbe Abfuhr erteilen. Es gibt reichlich EU-kritische Bewegungen, die man alternativ wählen kann. Das Diktatur-Monster Brüssel braucht eine Abfuhr. Die Schuldenvergemeinschaftung, die massive Entwertung der Vorsorgevermögen und die nicht legitimierte Einmischung in die Ukraine kann keiner akzeptieren! Weg mit den Blockparteien!

Account gelöscht!

03.04.2014, 19:04 Uhr

Was ist eigentlich "Rechts" ??

Schon das kann keiner beantworten. Es wird immer mit Kritik an "EU in Brüssel" und "Kritik an der EURO-Transfer-Union Nord nach Süd in Europa" in Verbindung gebracht.

Was ist schlecht an "Rechts", wenn man Vernunft in Finanzen und Ökonomie zurückbringen will ? Wenn man Denk-Verbote ablehnt, auf Souveränität, Demokratie der Staaten und Völker und eine Wahrheitsgetreue Presse drängt ??

Nein "Rechts" das sind die neuen Bewahrer der Freiheit, der Moral und der Werte in denen wir leben mit Tradition, Religion und Kultur.

Das genau will nämlich "EU in Brüssel" kaputt treten.

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Die Balance von Rechts und Links muss wieder hergestellt werden in Deutschland und auch in Europa.

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