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17.02.2014

14:39 Uhr

Europawahl

Deutsche Wirtschaft warnt vor EU-kritischen Parteien

ExklusivDas Votum der Schweizer gegen mehr Zuwanderung hat Europa aufgeschreckt. Experten befürchten einen Stimmenzuwachs der EU-kritischen Parteien bei der Europawahl. Nun appelliert die deutsche Wirtschaft an die Bürger.

400 Millionen Europäer sind dazu aufgerufen, bei der Europawahl ihre Stimme abzugeben. dpa

400 Millionen Europäer sind dazu aufgerufen, bei der Europawahl ihre Stimme abzugeben.

BrüsselDeutschlands Wirtschaft appelliert an die Bürger, sich bei der Europawahl zu einer starken EU zu bekennen. „Die Europäische Integration ist ein Prozess, bei dem immer wieder auch Probleme zu lösen sind – von institutionellen Fragen bis hin zur Schuldenkrise. Doch diese Herausforderungen löst man nicht mit populistischen Parolen“, sagte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) dem Handelsblatt (Dienstagausgabe). Ebenso deutlich positionieren sich die Maschinen- und Anlagenbauer. „Bei aller teilweise berechtigten Kritik an der EU ist das gemeinsame Europa auch ein Erfolgsmodell für den Maschinenbau. Daher sollten wir alle durch ein klares Bekenntnis Europa durch eine entsprechende Wahlbeteiligung stärken“, betonte VDMA-Hauptgeschäftsführer Hannes Hesse.

Der DIHK veröffentlicht an diesem Dienstag in Brüssel seine europapolitischen Positionen, um so in den Wahlkampf hineinzuwirken und die politische Agenda der nächsten fünfjährigen Legislaturperiode mitzubestimmen. „Reformen wagen. Vertrauen stärken“ lautet das Leitmotiv.

Nur ein gemeinsames Vorgehen mache die EU-Staaten stark — „und nicht Alleingänge, im Zweifel noch zulasten Dritter“, so DIHK-Hauptgeschäftsführer Wansleben. Seine Hoffnung: „Wenn die Bürger und Unternehmer merken, dass ihre Belange auch auf EU-Ebene wahrgenommen werden, werden auch die Erfolgschancen der EU-kritischen Parteien deutlich sinken.“

Von

lud

Kommentare (102)

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17.02.2014, 14:56 Uhr

Der einfachste Weg diesn Parteien zu begegnen ist Demokratie, dh. Mitbestimmung der Bürger in der EU und eine Unionnicht nurfür die Interessen der Konzerne sondern auch für die Interessen der Bürger.

In diesem Sinne wäre es auch das sogenannte Freihandelsabkommen TIPP mit den USA sofort zu stoppen. Es wäre das Ende jeglicher Demolkratie in Europa.

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17.02.2014, 14:58 Uhr

So erkennen die Bürger in Deutschland beispielsweise schon, dass es sich bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit der EU nur um eine neue Form des Lohndumpings handelt, und der angebliche Fachkräftemangel nur eine Lüge der Arbeitgeber zum Lohndrücken ist. Schließlich steigen die Löhne nicht, wie es bei einem Mangel zwingend wäre!

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17.02.2014, 15:06 Uhr

....na klar, wir Blödies wüssen ja die Produkte finanzieren, die diesen Leuten schöne Handelsbilanzüberschüsse garantieren. Ob TARGET2 oder privates Kapital, ohne Moos kein Export. Aber wer kappiert das schon ?!

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