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18.03.2012

11:46 Uhr

Ex-Bundespräsident Herzog

Verlängerung der Amtszeit - mit Einschränkung

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog hat sich für eine Änderung der Amtszeitregelung der Präsidenten ausgesprochen: Anstatt einer zweiten Wiederwahl, will er das Mandat auf sieben Jahre verlängern.

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog. dpa

Der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog.

BerlinDer frühere Bundespräsident Roman Herzog hat eine Änderung der Amtszeitregelung für das höchste Staatsamt vorgeschlagen. Das Mandat des Bundespräsidenten müsse von fünf auf sieben Jahre verlängert werden - allerdings ohne die bisherige Möglichkeit zur Wiederwahl, sagte Herzog der in Berlin erscheinenden „Welt“. Die jetzige Regel hält er nicht für sinnvoll: „Wenn die ersten fünf Jahre gut laufen, erwartet das Volk von den zweiten fünf Jahren Wunderdinge“, sagte der frühere Verfassungsrichter. „Sie können aber keine Wunder produzieren.“

Bei einer allzu langen Amtszeit verliere der Präsident an Aufmerksamkeit: „Wenn Sie als Bundespräsident das erste Mal auf einem Ball Ihre Frau küssen, dann ist das eine Sensation“, sagte Herzog. „Das trägt aber nicht über Jahre. Das wird Herr Gauck vielleicht auch bei seinen Reden zur Freiheit merken.“ Zur Wahl des Theologen Joachim Gauck werde er am Sonntag nicht nach Berlin reisen, sagte Herzog. „Um was zu erleben? Eine Wahl, von der ich weiß, wie sie ausgeht.

Von

afp

Kommentare (2)

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Petra

18.03.2012, 11:02 Uhr

Viel wichtiger wäre es, die Politikerpensionen nach den Lebensarbeitsleistungen zu berechnen und nicht nach den letzten Einkommen! DAS wäre gerecht und im Sinne des Deutschen Volkes (Politiker und Beamte natürlich ausgenommen)

KFR

18.03.2012, 11:56 Uhr

Wie soollte ein Profiteur in eigener Sache die Pensionen und Neben-Einnahmen kritisieren ?
Viel wichtiger ist die völlig undemokratische Oligarchie von Seilschaften durch die 99,9% des Souveräün keinerlei Recht und Möglichkeit zur Wahl haben.

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