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07.04.2016

16:16 Uhr

Ex-Familienministerin

Kristina Schröder kündigt Abschied aus dem Bundestag an

15 Jahre im Bundestag sind genug – jedenfalls, wenn man Kristina Schröder fragt. Die ehemalige Familienministerin und CDU-Abgeordnete will 2017 nicht mehr zur Wahl antreten, sondern sich „beruflich neu orientieren“.

„Ich habe für mich die Tätigkeit als Abgeordnete immer als ein Mandat auf Zeit betrachtet und wollte nie mein Leben lang Abgeordnete bleiben“, erklärte Schröder. Reuters

Mandat auf Zeit

„Ich habe für mich die Tätigkeit als Abgeordnete immer als ein Mandat auf Zeit betrachtet und wollte nie mein Leben lang Abgeordnete bleiben“, erklärte Schröder.

BerlinDie CDU-Abgeordnete und frühere Familienministerin Kristina Schröder hat ihren Abschied aus dem Bundestag angekündigt. „Ich habe mich entschlossen, bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut anzutreten“, teilte Schröder am Donnerstag mit. „Ich habe für mich die Tätigkeit als Abgeordnete immer als ein Mandat auf Zeit betrachtet und wollte nie mein Leben lang Abgeordnete bleiben.“

Die Wiesbadener Abgeordnete Schröder wurde 2002 erstmals in den Bundestag gewählt. Wenn die nächste Wahl wie geplant im Jahr 2017 stattfinde, sei sie dann 15 Jahre im Bundestag gewesen. „Ich möchte mich daher beruflich neu orientieren“, teilte Schröder mit.

Die 38-Jährige war von 2009 bis 2013 Bundesfamilienministerin und 2011 die erste Ministerin, die im Amt schwanger wurde. Nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 wollte sie kein Ministeramt mehr übernehmen, um mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen zu können.

Sie habe viele schöne Momente verpasst, zog Schröder einmal eine kritische Bilanz des Lebens als Ministerin und Mutter. „Oft hatte ich das Gefühl, zu wenig Zeit mit der Kleinen zu haben.“

Schröder ist mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Ole Schröder (CDU), verheiratet. Inzwischen hat das Paar zwei Kinder.

Von

afp

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