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13.06.2012

16:32 Uhr

Ex-Umweltminister

Röttgen bekommt Posten im Auswärtigen Ausschuss

Offenbar wollen die Spitzen von CDU und CSU Ex-Umweltminister Norbert Röttgen nicht komplett fallen lassen. Laut Auskunft seines Büros zieht der CDU-Politiker in den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages ein.

Ein Platz im Auswärtigen Ausschuss: Norbert Röttgen AFP

Ein Platz im Auswärtigen Ausschuss: Norbert Röttgen

Berlin Der frühere Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wird sich bis zur Bundestagswahl 2013 der Außenpolitik zuwenden. Röttgen ziehe in den Auswärtigen Ausschuss des Bundestages ein, bestätigte das Büro des CDU-Politikers am Mittwoch einen Bericht der „Financial Times Deutschland“. Der Zeitung zufolge erhält Röttgen in dem Gremium zunächst einen Platz als stellvertretendes Mitglied. Bei der nächsten frei werdenden Stelle im Unions-Kontingent im Auswärtigen Ausschuss solle Röttgen dann zum Vollmitglied aufrücken.

Röttgen hatte nach dem CDU-Debakel bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 13. Mai seinen Rückzug als Landesvorsitzender angekündigt. Kurz nach der Wahlschlappe hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihn auch als Bundesumweltminister entlassen. Einen Rücktritt hatte Röttgen zuvor abgelehnt.

Mit dem Platz im Auswärtigen Ausschuss signalisiere die Unionsführung, dass sie Röttgen nicht komplett fallen lassen möchte, berichtete die „FTD“. Röttgen habe sich im vergangenen Jahr mehrfach in der Europapolitik zu Wort gemeldet und für ein stärkeres Zusammenwachsen der Nationalstaaten in der EU stark gemacht. Als stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender habe er an einem Strategiepapier der Parteispitze für eine engere politische Verzahnung in der Europäischen Union mitgeschrieben.

Von

afp

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

13.06.2012, 17:00 Uhr

Für jeden Kaspar gibt´s noch ein Pöstchen...

Tabu

13.06.2012, 17:03 Uhr

Ausschuss im mitteldeutschen sagt man auch Usgeschiess..
Und den Posten erhält er also ,weil er in Gemeinsachafts arbeit,an einem Strategiepapier mitgeschrieben hat.
Und..hat es schon was bewirkt,oder ist es beim Entwurf
einer Strategie geblieben.
Die bringen andere jeden Tag zustande..Nennt sich
Überlebensstrategie..da sind die Bürger wahre Experten
drin geworden..Manche,nehmen aber auch einfach
nur den Strick.

Account gelöscht!

13.06.2012, 17:36 Uhr

... die meisten aber genießen eine staatliche Alimentierung, kassieren nebenbei als Berater und kommen ihren Pflichten als Abgeordnete nicht nach (so wie z.B. Herr Steinbrück) - soweit zum Thema Vetternwirtschaft

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