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18.05.2012

16:05 Uhr

Ex-Waffenlobbyist

OLG billigt Freilassung von Karlheinz Schreiber

Der frühere Waffenlobbyist Karlheinz Schreiber darf unter Auflagen aus der Haft freigelassen werden. Eine Beschwerde der Augsburger Staatsanwaltschaft verwarf das OLG München am Freitag als unbegründet.

Karlheinz Schreiber darf unter Auflagen aus der Haft freigelassen werden. APN

Karlheinz Schreiber darf unter Auflagen aus der Haft freigelassen werden.

Augsburg/MünchenDer Freilassung des gesundheitlich angeschlagenen früheren Waffenlobbyisten Karlheinz Schreiber steht nichts mehr im Wege. Eine dagegen von der Augsburger Staatsanwaltschaft eingelegte Beschwerde hat das Oberlandesgericht in München (OLG) am Freitag als unbegründet verworfen.

Schreiber hatte vor wenigen Wochen einen Herzinfarkt erlitten. Das Landgericht Augsburg hatte deshalb am vergangenen Dienstag den Haftbefehl gegen den 78-Jährigen unter strengen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Wie eine OLG-Sprecherin am Freitag weiter mitteilte, kann Schreiber erst dann aus der Haft entlassen werden, wenn er die angeordnete Sicherheitsleistung in Höhe von 100.000 Euro und seine Personaldokumente hinterlegt hat. Auf die Frage, ob und wann dies der Fall sein werde, habe das Gericht keinen Einfluss.

Schreiber war im Mai 2010 wegen Steuerhinterziehung von 7,3 Millionen Euro zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof verwies den Fall aber nach Augsburg zurück. Die Richter sollen unter anderem prüfen, ob die Schlüsselfigur der CDU-Spendenaffäre zur Tatzeit vor allem in Kanada lebte - und damit kanadische Steuerbehörden und nicht deren deutsche Kollegen zuständig gewesen wären.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Nachwuchs

18.05.2012, 19:08 Uhr

Wieder werden Kriminelle vorsätzlich geschützt und unterstützt. Wann müssen die Juristen endlich haften und werden für ihre Lügen massivst bestraft (lebenslänglich bedeutet im Juristenklartext max: 15 Jahre)? Wieso sind die Juristen für die Wiederholung der Straftat (2. Chance)? Wann werden Sie endlich für die Mordunterstützung und Förderung zur Verantwortung gezogen?

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