Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.11.2012

15:38 Uhr

„Extra3“ & Co.

Steilvorlage für Satiriker

Auf Peer Steinbrück lastet nicht nur Diskussion um seine Nebeneinkünfte und der Rücktritt des Online-Beraters. Jetzt muss er auch noch mit dem Hohn der Satire-Sendung „Extra3“ kämpfen.

Peer Steinbrück dpa

Peer Steinbrück

DüsseldorfÜberspitzung und Übertreibung: Ja, dafür eignet sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gerade ganz gut. Finden auf jeden Fall Christian Ehring, der Moderator der Satire-Show „Extra3“ im „NDR“ und sein Team. Und widmen Steinbrück nicht nur gelungene Stand-up-Comedy, sondern auch noch einen eigenen Wahlkampfsong.

Erstaunlich eigentlich, dass der SPD-Kanzlerkandidat bisher in Sachen Satire noch ganz gut weg gekommen ist. Denn die Diskussion um seine Nebeneinkünfte, um die private Nutzung seiner Bahncard und nun auch noch der Rücktritt seines Online-Beraters Roman Maria Koidl biete eine regelrechte Steilvorlagen. Steinbrück zeigt sich im Hinblick auf die Missgeschicke auf seine gewohnte Art ruppig: „Hat diese Republik ja nicht andere Probleme als den Umgang mit meiner Netzkarte bei der Bahn AG?"

Und in Sachen Koidl sagte er, ebenso pampig: "Ich habe nicht die Neigung, berufliche Biografien danach untersuchen zu lassen, ob ich Kontakt haben darf oder nicht.“

Die „Heute-Show“ im „ZDF“ lies es sich jedenfalls nicht nehmen, Steinbrück in Sachen Nebeneinkünfte durch den Kakao zu ziehen.

Das Netz ist jedoch auffällig still. Hie und da gibt es vereinzelte Karikaturen. Dafür lässt es sich die Junge Union NRW nicht nehmen, die Missgeschicke um Steinbrück für sich politisch zu nutzen: Im Netz haben sie dazu aufgerufen, allerlei Wortspiele mit dem Vornamen Steinbrücks zu kreieren: „Es tangiert mich PEERipher“, „Alle lachen, außer PEER, der hat’s schwer.“, „FinanzexPEERte“ oder „teures GeplapPEER“ sind nur einige Beispiele.

Von

mai

Kommentare (14)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Numismatiker

23.11.2012, 15:44 Uhr

Die "Wochenshow" heißt in Wirklichkeit "heute-show"

BellaFigura

23.11.2012, 15:50 Uhr

wia sagd mer do auf schwaebisch zum lieba päär: grosse gosch und nix drhindr

Account gelöscht!

23.11.2012, 16:18 Uhr

Was machen alle Unternehmen und Privatleute, wenn ein drastischer Währungsschnitt kommt und alles verloren haben?
Denn alle Politiker sind Handlanger der "Mächtigen!"

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×