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17.08.2012

08:46 Uhr

EZB-Hilfen

Merkel stellt sich hinter Draghi

Für die Bundeskanzlerin ist der Kurs des EZB-Präsidenten Mario Draghi bei den Hilfen für verschuldete Euroländer absolut in Ordnung. Das gelte auch für die Bedingungen, die Staaten als Gegenleistung erfüllen müssen.

Angela Merkel ist zu Besuch in Kanada. Dort stellte sie sich heute hinter den Kurs von EZB-Präsident Mario Draghi bei der Hilfestellung für verschuldete Euroländer. Reuters

Angela Merkel ist zu Besuch in Kanada. Dort stellte sie sich heute hinter den Kurs von EZB-Präsident Mario Draghi bei der Hilfestellung für verschuldete Euroländer.

OttawaBundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag (Ortszeit) in Kanada den Kurs des EZB-Präsidenten Mario Draghi bei der Hilfestellung für verschuldete Euroländer unterstützt. Das Bestehen der EZB auf bestimmte Bedingungen, die Staaten als Gegenleistung für Hilfe erfüllen müssten, sei absolut in Ordnung. Es sei die Voraussetzung, um eine positive Entwicklung des Euro sicherzustellen. Merkel wiederholte zudem, dass sich alle Mitgliedsländer verpflichtet fühlten, den Euro als gemeinsame Währung zu halten. “Die Zeit drängt”, sagte Merkel vor Journalisten nach ihren Gesprächen mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Stephen Harper in der Hauptstadt Ottawa.

Es war der erste öffentliche Aufritt der Bundeskanzlerin nach der Sommerpause. Kanada sei mit seiner strikten Haushaltsdisziplin und einem starken Wachstumskurs Vorbild für die Lösung der Eurokrise: “Kanada ist nicht ein Ratgeber, der nur anderen etwas nahelegt, sondern es auch Zuhause praktiziert.”

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Kanzlerin glaubt Kanadas Krisen-Verhalten sei auch „die richtige Lösung in Europa“.

Draghi hatte am 2. August erneute Anleihekäufe der EZB von verschuldeten Staaten unter strenge politische Auflagen gestellt. Spanien und Italien haben sich noch nicht zu formellen Anträgen für solche Bondkäufe entschieden.

“Es wird mittlerweile klar, dass die EZB-Bondkäufe unter dem Vorbehalt fiskalischer und struktureller Reformen stehen werden”, hieß es von Analyst Jürgen Michels von der Citigroup in einer Markteinschätzung.

Merkel wird ihre Krisenpolitik in der kommenden Woche mit einem Treffen des französischen Staatspräsidenten Francois Hollande am 23. August fortsetzen, wie die Nachrichtenagentur Agence France-Presse AFP berichtete. Am darauffolgenden Tag wird der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras zu Gesprächen in Berlin erwartet.

Kommentare (30)

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17.08.2012, 09:02 Uhr

..........“Wir für Europa” demonstriert ebenfalls, mit welcher Dreistigkeit der Betrug am deutschen Volk inzwischen offen zur Schau getragen wird, denn es ist unübersehbar, was damit gemeint und verbunden ist: Nicht nur der Befehl zum blinden Gehorsam gegenüber der sich immer weiter aufblähenden sozialistischen Zentraldiktatur in Brüssel wird damit verkündet, sondern die absolut uneingeschränkte finanzielle Solidarität mit allen Pleitestaaten der Eurozone und deren Rettung. Wir retten die EU, wir retten den Euro, koste es, was es wolle, notfalls mit unserem gesamten Volksvermögen.

Warum nur wird ausgerechnet in unserem Land diese plumpe und hochverräterische Volksverführung bis zum Äußersten getrieben, wohingegen selbst die Pleite- und Bald-Pleiteländer bereits offen den Austritt aus der Eurozone und gegebenenfalls aus der EU diskutieren? In Großbritannien beispielsweise läuft eine starke Bewegung in Richtung eines Volksentscheides für den weiteren Verbleib in der EU-Diktatur, nur bei uns scheint niemand von den obersten Verantwortlichen auch nur im Ansatz zu erkennen, was sich die Menschen in Wahrheit von der Politik wünschen.

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17.08.2012, 09:03 Uhr

Es ist alles so gruselig, wann hat der Alptraum endlich ein Ende?

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17.08.2012, 09:05 Uhr

Selbstverständlich findet Mutti das in Ordnung.
Sie ist eingestellt um Deutschland zu zerstören...
Da die Menschen weiterschlafen, wird ihr das sogar gelingen....

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