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28.05.2014

14:54 Uhr

Fachkräftemangel

Nahles fordert mehr Ausbildung von Unternehmen

Die Arbeitslosenzahlen sinken weiter, doch Bundesarbeitsministerin Nahles nimmt die Unternehmen in die Pflicht, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Sie appelliert: „Legen Sie noch eine kräftige Schippe drauf!“

Damit der Aufschwung am Arbeitsmarkt anhält, will Arbeitsministerin Andrea Nahles mehr Einsatz von den Unternehmen sehen. dpa

Damit der Aufschwung am Arbeitsmarkt anhält, will Arbeitsministerin Andrea Nahles mehr Einsatz von den Unternehmen sehen.

BerlinBundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hat an die Unternehmen appelliert, die Weichen für eine weiterhin gute Beschäftigung und gegen Fachkräftemangel jetzt zu stellen. „Wir haben wieder ermutigende Zahlen zum Abbau der Arbeitslosigkeit“, sagte Nahles am Mittwoch in Berlin. Die Erwerbslosigkeit habe im Vorjahresvergleich vor allem im Osten stark abgenommen. „Dass es auch mittel- und langfristig so weitergeht, dafür müssen wir allerdings auch einiges tun.“

Zentrale Bedeutung habe dabei die berufliche Ausbildung, da es einen Fachkräftemangel in manchen Bereichen bereits gebe. „Leider ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge nun seit sieben Jahren rückläufig, allein im letzten Jahr um vier Prozent“, bedauerte die Ministerin. Als Erklärung dafür taugten weder die konjunkturelle Entwicklung noch sinkende Schulabgängerzahlen. „Legen Sie noch eine kräftige Schippe drauf! Der sicherste Weg, auch morgen genug Fachkräfte zu haben, ist heute auszubilden“, lautete der Appell von Nahles.

Von

dpa

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

28.05.2014, 16:44 Uhr

lol, es gab nie einen "Fachkräftemangel", es gab und gibt immer die Unwilligkeit Ausbildungskosten zu übernehmen.
Nicht mehr und nicht weniger.
Insofern liegt Nahles nicht falsch.
Wer was anderes bei 7 Millionen Aufstockern erzählen will, ist ein Märchenonkel, der immer noch dran glauben will das man mit 25 schon 30 Jahre Berufserfahrung, eine teuere Ausbildung zahlen konnte und auch ansonstigen ein sonniges und arbeitswilliges Kerlchen ist. Für Umme am besten, so als Dauerpraktikant für billig Anwenderbaukästen, als "Performer" für Firmen deren Geschäftskonzept auf "Beschäftigung" beruht, nicht auf Arbeit, und als Leiharbeiter mit Dumpinglöhnen.
Hauptsache die Börsen brummen und die Brötchen werden in Übersee vorgebacken.
So muss man inzwischen zum Experten für "alte Geldsäcke" mutieren, um überhaupt was zu verdienen. Die 30-Jährigen, die sich was geschaffen haben, sterben irgendwie aus. Naja, bis auf ein paar die sowieso von Beruf Sohn waren :)

Account gelöscht!

28.05.2014, 17:48 Uhr

In der freien Wirtschaft wäre die Nahles wohl zu nichts zu gebrauchen, nicht einmal für Hilfsjobs.

Account gelöscht!

29.05.2014, 10:24 Uhr

"....fordert mehr Ausbildung ..... "

Welcher Fachkräftemangel ?

Vielleicht liegt es an den "seriösen" Stellenangeboten, die ständig und zu jeder Jahreszeit zu lesen sind !

Vielleicht will man die "Arbeitnehmerfreizügigkeit" ausschöpfen, um vorhandene hoch qualifizierte Fachkräfte in D, aus Kostengründen, sich billig verkaufen müssen oder die Arbeitslosigkeit auszudehnen !

Diese verlogene "Politik" und diese Lobbygesteuerten "Volksvertreter" sind nur noch peinlich !

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