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20.03.2004

17:46 Uhr

Fahgäste mussten auf freier Strecke aussteigen

Besorgter Passagier stoppt ICE

Nach dem Hinweis einer Reisenden auf ein verdächtiges Gepäckstück ist ein ICE auf dem Weg nach Berlin evakuiert worden. Die Tasche erwies sich als harmlos

HB BERLIN. Nach dem Fund eines verdächtigen Gepäckstücks ist ein ICE auf freier Strecke östlich von Stendal gestoppt worden. Die Hinweise auf die verdächtige Tasche kamen von einer besorgten Reisenden, wie ein Polizeisprecher in der sachsen-anhaltinischen Stadt mitteilte. Die Frau habe hatte sich deshalb an den Bundesgrenzschutz gewandt, hieß es.

Der Sprecher korrigierte damit seine früheren Angaben, wonach bei der Bahn eine Bombendrohung eingegangen sei. Laut Polizei hatte die Reisende auch von verdächtigen Personen gesprochen. Der Besitzer der verdächtigen Reisetasche habe sich jedoch gemeldet und diese geöffnet. Sie sei harmlos gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Die angeforderten Spezialkräfte seien deshalb nicht zum Einsatz gekommen, sagte der Sprecher.

Die Fahrgäste hatten den Zug nach der Warnung dennoch verlassen müssen, wie es weiter hieß. Der ICE 6290 München-Hannover-Berlin wurde laut Polizeisprecher gegen 14.00 Uhr im Bereich des Bahnhofs Schönhauser Damm rund zehn Kilometer östlich von Stendal angehalten und evakuiert. Nach gut anderthalb Stunden konnten die Passagiere ihre Fahrt mit einem Ersatzzug fortsetzen.

Der untersuchte Zug sei 16.10 Uhr in Richtung Berlin weitergefahren.

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