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11.07.2017

09:22 Uhr

Fahndung nach G20-Krawallen

Maas bittet EU-Partner um rasche Hilfe

Bei den Krawallen im Rahmen des G20-Gipfel in Hamburg gab es auch zahlreiche Straftäter aus dem Ausland. Viele dürften mittlerweile wieder zurück in ihren Heimatländern sein. Die Bundesregierung fordert Unterstützung.

Der Bundesjustizminister bitte um Hilfe bei der Fahndung nach internationalen G20-Randalierern. dpa

Heiko Maas

Der Bundesjustizminister bitte um Hilfe bei der Fahndung nach internationalen G20-Randalierern.

BerlinNach den schweren Ausschreitungen beim G20-Gipfel hat die Bundesregierung ihre EU-Partner aufgefordert, die Fahndung nach den Tätern zu forcieren. „Viele Fotos und Videoaufnahmen werden jetzt ausgewertet, um die Täter namhaft zu machen. Dabei sind wir auch auf die Unterstützung unserer ausländischen Partner angewiesen“, schrieb Justizminister Heiko Maas (SPD) nach Informationen der Funke Mediengruppe (Dienstag) an seine europäischen Kollegen.

Maas ersucht die EU-Justizminister dem Bericht zufolge, deutsche Rechtshilfeersuchen im Zusammenhang mit den G20-Krawallen von den nationalen Behörden vordringlich bearbeiten zu lassen. Zugleich bitte er darum, rasch Europäische Haftbefehle zu vollstrecken, die von deutscher Seite ausgestellt würden.

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In Hamburg sitzen zurzeit 51 Verdächtige in Untersuchungshaft. Unter ihnen sind neben zahlreichen Deutschen auch Bürger aus Frankreich, Italien, Spanien, Russland, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich. Die Hamburger Polizei richtet eine Sonderkommission ein, um weitere Gewalttäter und Strippenzieher zur Rechenschaft zu ziehen.

Maas forderte in seinem Brief an die europäischen Partner eine Intensivierung der grenzüberschreitenden Kooperation. Die Zusammenarbeit solle so verbessert werde, „dass nicht beim nächsten Gipfeltreffen ein anderer Staat und eine andere Stadt von europäischen Krawalltouristen heimgesucht werden“, zitieren die Funke-Zeitungen aus dem Schreiben.

Von

dpa

Kommentare (10)

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Herr Holger Narrog

11.07.2017, 09:35 Uhr

Ich nehme an das sich Herr Maas sehr verbiegen muss um gegen die Genossen vom schwarzen Block vorzugehen.

Soweit aus alternativen Medien bekannt, singt die Lieblingsband des Ministers Lieder die den schwarzen Block verherrlichen. Insofern steht der Minister in einem erheblichen Gewissenskonflikt (sofern Politiker so etwas haben).

Herr Günther Schemutat

11.07.2017, 09:50 Uhr

Wir stehen vor Wahlen und da schützt Altmaier die Kanzlerin und unterstützt BM Scholz
und einer der schlimmsten Politiker Deutschlands befindet sich seit Monaten in wilden Aktionismus. Erst einmal muss in Hamburgs Chaoten Paradies aufgeräumt werden bevor Maas über die Grenze guckt. Die Hafenstrasse,rote Flora ,Altona
und und und sitzen die Leute von Hamburgs ROT/GRÜNEN Senat und warten darauf immer wieder Bürgerkrieg zu spielen. Ein abreissen der roten Flora ist nicht möglich ,
dass weiß auch jeder Hamburger. Dann kämen alle Chaoten aus allen Ländern nach Hamburg und dann gibt es richtig Bürgerkrieg. Auch die Forderung von Scholz nach harter Bestrafung der Chaoten in Hamburg ist gelogen. In Hamburg gibt es die liberalsten Gerichte und Chaoten werden milde abgeurteilt.

Hamburg ist die schönste Stadt aber wer Abends durch Hamburg geht ob an Alster ,Bahnhof etc es gibt zuviel Brennpunkte. Aber nur so können R/G überleben.

Denken wir daran ,dass einer der bekanntesten Steinewerfer Fischer (Grüne)gegen Polizisten
bei uns Außenminister wurde und nicht im Gefängnis landete. Das ist Hamburg.

Eine polizeiliche Ordnung gibt es nur gegen Schwache in Hamburg und der Anstand von Politikern ist längst mit der Elbe weggeschwemmt worden.

Die Stadt gehört den Chaoten,Terroristen,Salafisten , Ditib Moscheen von Erdogan
und allen Kriminellen die hier ein Wohlfühlparadies haben.

Novi Prinz

11.07.2017, 10:03 Uhr

Als Kleinklekkersdorf halb abgebrannt war sagte der "Brandmeister " !
Hm,Hm ..... ich glaube , ... wir müssen mal langsam
.... eine Schlauchleitung legen.

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