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21.03.2014

11:52 Uhr

Familienministerin

Schwesig stellt Elterngeld-Reform vor

Bis zu 28 Monate lang sollen Paare zusätzlich zu einem Teilzeiteinkommen das sogenannte „Elterngeld Plus“ beziehen können. Familienministerin Schwesig will damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern.

„Wir wollen die Elternzeit flexibler gestalten“, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. dpa

„Wir wollen die Elternzeit flexibler gestalten“, so Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

BerlinBundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will mit einer Streckung des Elterngeldes die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. „Wir wollen die Elternzeit flexibler gestalten. Die Lebenswelt von jungen Familien hat sich verändert“, sagte sie am Freitag in Berlin, wo sie Eckpunkte für ein sogenanntes „Elterngeld Plus“ vorstellte.

Dieses soll Paaren für bis zu 28 Monate zusätzlich zu einem Teilzeiteinkommen gezahlt werden. Das „Elterngeld Plus“ soll maximal die Hälfte der Summe betragen, die man bisher ohne Erwerbstätigkeit nach der Geburt bekommt. Die jährlichen Mehrkosten werden mit 100 Millionen Euro beziffert. Beim bisherigen Elterngeld gibt es für maximal 14 Monate - je nach Höhe des vorherigen Nettoverdienstes - zwischen 300 und 1800 Euro monatlich.

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Sinn der Reform ist, dass Eltern mit einem Teilzeitjob länger Elterngeld beziehen können und so mehr Zeit für ihr Kind haben. Die 28 Monate müssen auch nicht am Stück genommen werden. Die neue Regelung soll laut Schwesig ab 1. Juli 2015 in Kraft treten.

Von

dpa

Kommentare (1)

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21.03.2014, 16:57 Uhr

Ich dachte, noch größere Pfeifen als in der letzten Regierung könne es nicht mehr geben, dachte ich ...

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