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06.01.2013

10:17 Uhr

FDP in der Krise

Nur wenige Deutsche glauben noch an Rösler

Vor dem Dreikönigstreffen der FDP steht Parteichef Rösler massiv unter Druck, nicht nur aus den eigenen Reihen: Lauter einer aktuellen Umfrage rechnen knapp zwei Drittel aller Deutschen  mit dem Scheitern des Politikers.

Unter Druck: FDP-Chef Philipp Rösler. Reuters

Unter Druck: FDP-Chef Philipp Rösler.

StuttgartDie Mehrheit der Bevölkerung rechnet einer Umfrage zufolge mit einem politischen Aus für FDP-Chef Philipp Rösler in diesem Jahr. 64 Prozent der Befragten gaben an, dass Rösler 2013 sein Amt verlieren beziehungsweise politisch scheitern wird, wie aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der "Welt am Sonntag" hervorgeht.

Zwei Wochen vor der Landtagswahl in Niedersachsen kommt die FDP heute in Stuttgart zu ihrem traditionellen Dreikönigstreffen zusammen. Mit Spannung erwartet wird die Rede Röslers, der wegen der schlechten Umfragewerte intern erheblich unter Druck steht.

Neben Rösler werden in der Staatsoper auch Fraktionschef Rainer Brüderle und Entwicklungsminister Dirk Niebel sprechen. Brüderle wird als Nachfolger gehandelt, sollte Rösler bei einem schlechten Wahlergebnis am 20. Januar aus dem Amt scheiden. Niebel wiederum hatte in den vergangenen Wochen die Führungsdebatte entfacht.

Rösler sagte Samstagabend beim Dreikönigsball, er freue sich auf die Kundgebung und sei sicher, dass die Wahl in Niedersachsen ein Erfolg werde. Es gebe gute Chancen, die Regierung mit der CDU fortzusetzen.

Kommentare (11)

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06.01.2013, 10:28 Uhr

Nur wenige Deutsche wissen überhaupt wer Rösler ist, Geschweige denn dass es die FDP gibt!

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06.01.2013, 10:37 Uhr

Seit sich die Partei wieder klar und deutlich zu Europa und zum Euro entschieden, und solche antieuropäischen Spinner wie Schäffler kaltgestellt hat, ist und bleibt sie auch meine 1. Wahl (auch wenn ich Frau Dr. Merkel persönlich sehr schätze).

Welche Alternative hat man denn auch mit einem 7-stelligen Jahreseinkommen, wenn auswandern nach Singapore aufgrund des Zeitunterschieds problematisch, die Schweiz zu öde und Monaco too snobby ist ?

Kopf hoch und durch, Kurs halten FDP. Lieber unter 5 % als seine Ideale und Grundprinzipien verraten. Es kommen auch wieder bessere Zeiten !

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06.01.2013, 10:53 Uhr

Rösler war Merkels williger Bubi-Partner. Er hat immer den Mund aufgemacht und etwas "gefordert" wenn Merkel ihm das gestattet hatte. So hatte er seine Rolle gefunden.

Ein Mann mit Charisma wäre dazu nie bereit gewesen.

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