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17.04.2012

11:25 Uhr

FDP

Rösler will kein Vorsitzender auf Abruf sein

Philipp Rösler geht davon aus, die FDP werde den Wahlkampf gemeinsam erfolgreich gestalten. Der Bundesparteitag am Wochenende soll ein „klares Signal“ der inhaltlichen Geschlossenheit geben.

Bundeswirtschaftsminister und FDP-Vorsitzender Philipp Rösler. dapd

Bundeswirtschaftsminister und FDP-Vorsitzender Philipp Rösler.

BerlinFDP-Chef Philipp Rösler wehrt sich gegen Spekulationen, er sei ein Parteichef auf Abruf. Mit Blick auf die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen im Mai sagte Rösler der „Schwäbischen Zeitung“ (Dienstag): „Ich gehe davon aus, dass wir die Wahlen gemeinsam erfolgreich gestalten.

Das nützt der Partei insgesamt, damit auch der gesamten Parteiführung.“ Der sächsische FDP-Fraktionschef und Bundesvize Holger Zastrow stärkte Rösler den Rücken. Auf die Frage, ob Rösler Parteichef bleibe, wenn die beiden Wahlen verloren gingen, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstag): „Natürlich bleibt er das, wir werden in Kiel und in Düsseldorf in den Landtag einziehen und den Wiederaufstieg der FDP mit Philipp Rösler an der Spitze sehen.“

An diesem Wochenende findet in Karlsruhe der Bundesparteitag der Liberalen statt. Dort soll ein neues Grundsatzprogramm beschlossen und Patrick Döring zum Generalsekretär gewählt werden.

In einem Brief an die Delegierten schrieb Rösler, der Parteitag werde „ein klares Signal der inhaltlichen Geschlossenheit aussenden“. Die in Umfragen abgestürzte FDP will sich bis zur Bundestagswahl 2013 nicht mehr auf Steuersenkungen, sondern auf Wirtschaftswachstum und solide Haushaltspolitik konzentrieren.

Von

dpa

Kommentare (1)

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DERRichter

17.04.2012, 20:54 Uhr

Was streitet man sich in der FDP eigentlich noch darüber,wer was wie lange noch sein darf? Die FDP wird demnächst in NRW und Schleswig-Holstein auf brutalst mögliche Weise geschlachtet werden. Gut so! Ein Jahr später folgt dann die Köpfung an der Bundes-Wahlurne. Noch besser! Wenn es dann mangels Parlamentspräsenz keine Pöstchen mehr zu verteilen gibt, wird niemand mehr in der FDP noch etwas werden wollen. Warum also die ganze Aufregung?

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