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31.03.2011

21:05 Uhr

Finanzminister

Schäuble wird seinen Schuldenberg nicht los

ExklusivIn den kommenden Jahren soll die Verschuldung des Bundes weiter wachsen. Bis 2015 erwartet das Finanzministerium keinen ausgeglichenen Haushalt. Damit könnten die Staatsschulden auf über zwei Billionen Euro anwachsen.

Finanzminister Schäuble rechnet mit weiteren Schulden. Quelle: Reuters

Finanzminister Schäuble rechnet mit weiteren Schulden.

DüsseldorfBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erwartet, dass das deutsche Defizit bis 2015 auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts sinken wird. Dies erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Dieses Jahr werde die Defizitquote von 3,3 auf 2,5 Prozent sinken, hieß es mit Bezug auf das Stabilitätsprogramm Schäubles. 2012 dürfte sie dann 1,5 Prozent betragen und 2013 und 2014 um je einen halben Punkt sinken. 2015 soll die Quote Schäubles Planungen zu Folge dann bei 0,5 Prozent verharren.

Der Schuldenstand solle von derzeit rund 83 Prozent des BIP bis 2015 in Richtung 75 Prozent sinken, hieß es in den Kreisen weiter. Im abgelaufenen Jahr hätten die Staatsschulden erstmals die Marke von zwei Billionen Euro durchbrochen.

Kommentare (4)

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Alfred_H

31.03.2011, 22:12 Uhr

Da wirft er nur so mit den Milliarden um sich, um den Euro zu retten und dann muss er sich doch wundern, dass die Schulden einfach nicht weniger werden. So ein Finanzgenie. Da wird jede deutsche Hausfrau stutzig, wie so ein Totalversager in einer Regierung mitmischen darf. Also wenn man mehr Geld ausgibt als man hat, dann macht man Schulden. Normale Menschen oder auch private Firmen (nicht die großen Konzerne, die hängen am Subventionstropf) müssen dann aufs Geld achten, damit sie nicht plötzlich bankrott sind. Politiker müssen darauf keine Rücksicht nehmen. Die können immer aus dem Vollen schöpfen. Wenn es nicht reicht, wird einfach eine neue Steuer erfunden oder eine vorhandene erhöht. Vielleicht kann er ja den 100.000 DM-Umschlag in den großen Topf werfen. Wäre schonmal ein kleiner Beitrag.

Umverteilung

01.04.2011, 06:51 Uhr

...diese Schuldenuhr ist besonders interessant, weil sie die wachsenden privaten Vermögen gegenüber stellt. Da wird vieles klarer...
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---> http://tinyurl.com/665k3b9
.
Dazu kommt der Fakt, dass im laufenden Jahr europaweit fast 500 Mrd. Euro an Nachsteuergewinnen allein im MSCI-Index erwartet werden. Im Gesamtindex sind Dividenden von 190 Mrd. Euro eingeplant - übrigens exakt der Haftungsrahmen deutscher Steuerzahler im Zusammenhang mit der Schuldenkrise der Eurozone.
Was wir erleben ist eine gewaltige Umverteilung, Übernahme von Risiken und Haftung zugunsten Vermögender zu Lasten der Staatskasse. Die Folgen tragen vor allem die sozial Schwächsten.

Account gelöscht!

01.04.2011, 07:33 Uhr

Ich erwarte einen Haftbefehl gegen Finanzminister Schäuble, wegen Veruntreuung von Volksvermögen und Eigentum, und die sofortige Inhaftierung mit der Kanzlerin.
Danke

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