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29.01.2007

18:34 Uhr

Finanzminister sieht keine Auswirkungen auf deutsche Konjunktur

Steinbrück verteidigt Unabhängigkeit der EZB

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) verteidigt die Europäische Zentralbank gegen anhaltende Kritik aus Frankreich. „Die Unabhängigkeit der EZB ist unantastbar, daran darf es keinen Zweifel geben", sagte Steinbrück im Gespräch mit dem Handelsblatt.

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Foto: dpa

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück. Foto: dpa

BERLIN. Ausdrücklich wandte sich der deutsche Finanzminister gegen die öffentlich geäußerte Kritik an der Zinspolitik der EZB. Gleichwohl hält Steinbrück eine Diskussion zwischen den Finanzministern der Euro-Zone und der Zentralbank für angebracht und notwendig. „Es ist erlaubt, intern mit den Vertretern der Zentralbank, beispielsweise in der Euro-Gruppe, über die makroökonomischen Auswirkungen von Zinsveränderungen zu diskutieren“, sagte Steinbrück dem Handelsblatt. Klare Empfehlungen an die Europäische Zentralbank lehnte Steinbrück jedoch ab.

Anders als Frankreich sieht Steinbrück durch die gestiegenen Leitzinsen keine Auswirkungen auf die deutsche Konjunktur. „Ich habe den Eindruck, dass die deutsche Wirtschaft stark genug ist, die heutige Leitzinshöhe, die historisch gesehen immer noch sehr moderat ist, zu verkraften.“

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