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28.06.2014

17:27 Uhr

Finanzministerium

Pkw-Maut lässt auf sich warten

Die Pkw-Maut wird wohl nicht so schnell kommen, wie es von manchen gewünscht wird. In der Bundesregierung wird darüber wohl noch eine Weile beraten, wie aus dem Bundesfinanzministerium zu hören ist.

Die Pkw-Maut soll kommen. Doch wann, das bleibt offen. dpa

Die Pkw-Maut soll kommen. Doch wann, das bleibt offen.

Berlin„Mit der raschen Erstellung eines Gesetzentwurfes ist nicht zu rechnen“, sagte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ („FAS“). Ressortchef Wolfgang Schäuble (CDU) liege vorerst kein Konzept vor. Da für inländische Wagenhalter ein Maut-Ausgleich über Entlastungen bei der Kfz-Steuer im Gespräch ist, müsste das Finanzministerium hierfür einbezogen werden.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will bis zur parlamentarischen Sommerpause ein Konzept vorstellen. Der Bundestag tagt nur noch in der kommenden Woche, am 11. Juli ist dann auch die letzte Sitzung des Bundesrats vor den Ferien. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner sagte der „Welt“ (Samstag), Dobrindt habe die Maut angekündigt „und wird bald etwas vorlegen“. Klar sei, dass die deutschen Autofahrer nicht stärker belastet werden dürften.

Geplant sind Maut-Vignetten, mit denen auch Pkw-Fahrer aus dem Ausland für die Nutzung von Autobahnen zur Kasse gebeten werden sollen. Gelten müsste eine Gebühr aber für alle Autos, da EU-Recht eine Diskriminierung wegen der Nationalität untersagt. Union und SPD haben im Koalitionsvertrag festgeschrieben, „dass kein Fahrzeughalter in Deutschland stärker belastet wird“. Wie genau inländische Pkw-Halter von Kosten entlastet werden sollen, ist offen.

Verkehrsminister: Dobrindt will Pkw-Maut in Form von Vignettensystem

Verkehrsminister

Dobrindt will Pkw-Maut in Form von Vignettensystem

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will die PKW-Maut in Deutschland als Vignettensystem einführen. 100 Euro könnten die Vignette kosten. Eine Mehrbelastung für die deutschen Autofahrer solle es aber nicht geben.

Von

dpa

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