Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.03.2016

10:34 Uhr

Flüchtlinge

Bundesweite Razzia gegen Schleuser

Fahnder durchsuchen in fünf Bundesländern Wohnungen und Geschäftsräume. Zwei Männer werden dabei festgenommen. Sie werden verdächtigt, Ausländer einzuschleusen. Gegen sechs weitere Personen wird ermittelt.

In Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Hessen und Rheinland-Pfalz ist es zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Es ging dabei um das Einschleusen von Flüchtlingen. AFP; Files; Francois Guillot

Flüchtlinge an der griechisch-mazedonischen Grenze

In Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Hessen und Rheinland-Pfalz ist es zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Es ging dabei um das Einschleusen von Flüchtlingen.

MagdeburgBei einem Großeinsatz in fünf Bundesländern sind zwei Männer wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern festgenommen worden. Durchsucht wurden Wohnungen und Geschäftsräume in Sachsen-Anhalt, Berlin, Brandenburg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die festgenommenen Männer im Alter von 36 und 51 Jahren sollten am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Zudem ermittelt die Staatsanwaltschaft Stendal gegen vier weitere Männer und zwei Frauen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens in 24 Fällen. Laut Landeskriminalamt (LKA) Sachsen-Anhalt sollen die Beschuldigten Scheinehen organisiert haben, wofür sie jeweils bis zu 20 000 Euro erhielten. Gegen elf weitere Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet.

Österreich und die Flüchtlingskrise: „Die Balkanroute bleibt geschlossen“

Österreich und die Flüchtlingskrise

„Die Balkanroute bleibt geschlossen“

Wenn es nach der österreichischen Innenministerin Mikl-Leitner geht, bleibt Europa für Flüchtlinge geschlossen. Damit sitzen allein in Griechenland mehr als 35.000 Menschen fest - und es dürften noch weit mehr werden.

Die Beamten beschlagnahmten bei den Durchsuchungen unter anderem Dokumente zu Eheschließungen, Flugbuchungs- und Überweisungsbelege, Handys sowie etwa 8000 Euro Bargeld.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×