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29.09.2016

04:00 Uhr

Flüchtlinge

Kommunen wollen besser für Integration sorgen

Um Angebote zu Bildung und Integration von Flüchtlingen besser aufeinander abzustimmen, wollen viele Kommunen und Kreise Koordinatorenstellen schaffen. Dafür bekommen sie Fördergelder vom Bildungsministerium.

Deutschland begreifen: Ein Flüchtling nach der Bewilligung seines Asylantrags in einem Integrationskurs in Hannover. dpa

Integrationskurs

Deutschland begreifen: Ein Flüchtling nach der Bewilligung seines Asylantrags in einem Integrationskurs in Hannover.

BerlinDie große Mehrheit der deutschen Städte und Kommunen will ihr Personal für die Flüchtlingsintegration weiter aufstocken. Rund 80 Prozent der insgesamt 402 Kreise und kreisfreien Städte hätten eine entsprechende Förderung beim Bundesbildungsministerium beantragt, sagte Ressortchefin Johanna Wanka (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgabe). "Mit ihren Kindergärten, Schulen und Weiterbildungsangeboten spielen die Kommunen eine zentrale Rolle bei der Integration von Flüchtlingen."

Das Ministerium finanziert mit 60 Millionen Euro kommunale Koordinatoren für die Flüchtlingshilfe. Sie sollten die oft vielfältigen Angebote zur Bildung und Integration vor Ort passgenauer organisieren und aufeinander abstimmen, sagte Wanka.

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Die Stellen werden zu 100 Prozent von ihrem Haus finanziert und sind auf zwei Jahre begrenzt. Kreise und Städte können bis zu drei Stellen beantragen.

Insgesamt gingen bisher laut Wanka Anträge von 324 Städten und Kreisen für insgesamt 445 Koordinatorenstellen ein. Die ersten Projekte seien im Juni 2016 gestartet. Die letzten Vorhaben sollen Anfang kommenden Jahres bewilligt werden.

Von

afp

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