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21.12.2011

14:59 Uhr

Flüchtlinge

Zahl der Asylsuchenden in Deutschland gestiegen

In Deutschland haben dieses Jahr deutlich mehr Menschen einen Asylantrag gestellt als noch 2010. In den ersten elf Monaten waren es 10,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Sudanesische Bootflüchtlinge dpa

Sudanesische Bootflüchtlinge

BerlinIn diesem Jahr haben deutlich mehr Menschen Asyl in Deutschland gesucht. Allein von Januar bis November stellten 41.491 Menschen einen entsprechenden Antrag, wie das Bundesinnenministerium am Mittwoch in Berlin berichtete. Das waren 10,8 Prozent mehr als in den ersten elf Monaten 2010. Im gesamten vergangenen Jahr waren es 41.332 Personen. Neben den Erstanträgen wurden im laufenden Jahr 6704 Folgeanträge gestellt.

Bei 39.759 Entscheidungen lehnte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Anträge von 21.667 Asylsuchenden ab. 603 Personen wurden als Asylberechtigte anerkannt. 5982 erhielten Flüchtlingsschutz. Bei 2429 Menschen stellte das Bundesamt ein Abschiebeverbot fest. Derzeit warten rund 32.300 Menschen auf eine Entscheidung.

In diesem November stellten 4825 Menschen einen ersten Asylantrag, 4,9 Prozent mehr als im November 2010. Die meisten kamen aus Serbien, gefolgt von Afghanistan, Irak und Pakistan.

Das UN-Flüchtlingskommissariat (UNHCR) forderte Deutschland vor wenigen Tagen zu einem höheren Rechtsschutz für Asylsuchende auf. Dabei geht es um den Umgang mit Flüchtlingen, die über andere EU-Länder nach Deutschland kommen und wieder dorthin abgeschoben werden.

Das UNHCR forderte, von der bisher geltenden Gesetzeslage abzurücken, nach dem ein einstweiliger Rechtsschutz gegen die Überstellung in ein anderes Land ausgeschlossen sei. Zudem kritisierten die UN-Experten, dass das Asylverfahrensrecht in Deutschland übermäßig komplex sei.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Gerd

21.12.2011, 15:20 Uhr

Ich verstehe jeden Flüchtling, der vesucht bei uns Asyl zu bekommen. Eine Wohnung, Geld umsonst und vor allem Läden in denen Essen im Überfluss vorhanden ist. Aber es geht einfach nicht. Grundsätzlich hätten alle Frauen aus islamischen und vielen afrikanischen Ländern Asylanspruch. Wie sollen wir das schaffen? Leider wollen die Regierungen der reichen Länder dies nicht ändern, es ginge so einfach. Wenn KIK mal wieder ein T-shirt für 3 Euro verkauft, könnten wir nicht auch 3,30 zahlen und die 30 cent pro Tshirt geht an die Näherin? Dann wäre die superzufrieden. Kaffee für 0,50 Euro teurer und direkt an den Bauern, dann baut der kein Kokain mehr an, weil man dort bislang mehr verdient.

Rene

21.12.2011, 15:52 Uhr

Wie dreist andere von Deutschland immer wieder fordern.

Fordern wir doch mal ein Ende von Kriegen in den entsprechenden Länder, eine Ende der Polygamie, eine Ende der Untersdrückung von Christen/Frauen/Homosexuellen/etc., usw. Ich fordere Weltfrieden und zwar von allen.

Dann bräuchte auch keiner mehr Asyl.

weisstDu

21.12.2011, 18:14 Uhr

Sorry! Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet. Hinter mir, vor mir und neben mir wird überwiegend türkisch gesprochen. Ob Mama mit 3- jährigem, 10- oder 15-jährigem Kind oder Erwachsenem. Selten, leider zu selten deutsch. Und gute Erfahrugnen haben wir mit den wenigsten im laufe der letzten Jahrzehnte sammeln können. Was da dem Land zugemutet wird nennt sich bei den verantwortlichen Politikern in Deutschelande larifari "Multikuti".
Die Politikverdrossenheit ist dafür symptomatisch und keiner will davon was wissen und wird noch als Rassist beschimpft.
S. hat Unrecht. Deutschland schafft sich nicht ab, es ist bereits schon abgeschafft.

Jeder der in den Städeen Augen im Kopf hat und ein Gespür für die Zukunft weiß dass auch und kann die Zukunft sehen, wie es in 10, 15 oder 20 Jahren in Deutschelande sein wird.

Fragt doch einfach mal die POLIZEI auf der Straße oder schaut mal in die Gewahrsambüchern der Polizei. "Weißt Du."

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