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10.01.2017

17:03 Uhr

Flüchtlingskrise

Bayern will Tür für Zuwanderung von Fachkräften öffnen

Deutschland soll nach dem Willen Bayerns den Wunsch der Wirtschaft nach ausländischen Spezialisten mit einer gesetzlichen Regelung ermöglichen. Der Bedarf an ausländischen Fachkräften soll durch EU-Bürger gedeckt werden.

Der Staatskanzleichef in Bayern fordert eine Regelung für die Zuwanderung von Fachkräften. dpa

Marcel Huber

Der Staatskanzleichef in Bayern fordert eine Regelung für die Zuwanderung von Fachkräften.

MünchenDeutschland soll nach dem Willen Bayerns den Wunsch der Wirtschaft nach ausländischen Spezialisten mit einer gesetzlichen Regelung ermöglichen. Neben der von Ministerpräsident Horst Seehofer geforderten Begrenzung der Flüchtlingszahlen solle auch die Zuwanderung von Fachkräften geregelt werden, sagte Staatskanzleichef Marcel Huber am Dienstag nach einer Kabinettssitzung.

Das CSU-geführte Bundesland, dessen Wirtschaft von zahlreichen internationalen Unternehmen geprägt ist, bekennt sich damit grundsätzlich zur Zuwanderung.

Weil Arbeitnehmer innerhalb der Europäischen Union ohnehin Freizügigkeit genießen, will Bayern den Bedarf an ausländischen Fachkräften vorrangig durch EU-Bürger decken. „Die Zu- und Abwanderung nach Deutschland infolge der europäischen Freizügigkeit bestimmt den Umfang für zusätzliche legale Zuwanderung in den Arbeitsmarkt von außerhalb der EU“, heißt es in dem vom Kabinett verabschiedeten Positionspapier.

Die Tür für Nicht-EU-Bürger solle so wenig wie möglich geöffnet werden, sagte Huber. „Wir wollen an dieser Tür steuern und begrenzen.“ Bayern mache sich daher für ein „Einwanderungsbegrenzungsgesetz“ stark.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Tschortscho Eibl

10.01.2017, 17:58 Uhr

Keiner mit einem Funken Hirn, wird nach Schilda einwandern.
Eddie Äh Stoiber verfolgte schon dieses Konzept, kein Inder ist gekommen.

Wer was drauf hat, der wandert aus, nach USA, Canada.

In dieser Republik die nur so strotzt von unsinnigen Gesetzen, Verordnungen und Regelungen, ein Freigeist-Verhinderungsland !

Wenn man Sieben Monaten im Jahr für Wasserköpfe arbeiten soll, bevor was übrig bleibt, so ist das ein gewaltiger Motivationsfaktor !

Herr Wolfgang Trantow

13.01.2017, 13:25 Uhr

Ich denke es kommen nur Spezialisten, so unsere Politiker. Wir brauchen Experten in Deutschland, soehe Elbphilharmonie und BER, sowie "Dieselmotore. Sollten etwa die bisherigen Islamgläubige ( Tötet Andersgläubige bzw. Nachbarn) doch keine Experten sein und hier unbedingt in Islamschulen ausgebildet, werden damit wir syrische Zustände haben?

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