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14.03.2018

03:25 Uhr

Flüchtlingspolitik

Asyl-Erstanträge in EU halbiert - Hauptziel bleibt Deutschland

Die Zahl der Asyl-Erstanträge in der Europäischen Union ist 2017 auf 649.855 zurückgegangen. Hauptzielland der Asylbewerber bleibt Deutschland.

Fast ein Drittel aller Asylbewerbungen in der EU wurden 2017 in Deutschland gestellt. dpa

Asylanträge

Fast ein Drittel aller Asylbewerbungen in der EU wurden 2017 in Deutschland gestellt.

BerlinDie Zahl der Asylbewerber in der Europäischen Union ist einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr um nahezu die Hälfte gesunken. Insgesamt 649.855 Menschen beantragten 2017 erstmals Asyl in einem der 28 EU-Staaten, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe unter Berufung auf neue Zahlen des EU-Statistikamtes Eurostat berichteten. 2016 seien es noch 1,206 Millionen gewesen. Der Rückgang habe somit 46 Prozent betragen.

Hauptzielland der Asylbewerber bleibe Deutschland. Hier seien nach den EU-Daten 198.255 Erstanträge gestellt worden. Dies entspreche fast einem Drittel aller Bewerbungen in der EU (30,5 Prozent). 2016 seien auf Deutschland 60 Prozent aller Asylanträge entfallen.

Auf Platz zwei lag dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr Italien mit 126.550 Asylanträgen, gefolgt von Frankreich (91.070) und Griechenland (57.020). Österreich rangiere mit 22.160 Anträgen auf Platz acht. Die wenigsten Anträge seien auf die Slowakei (150), Estland (180) und Lettland (355) entfallen. Ungarn habe 2320 Erst-Anträge auf Asyl registriert, Polen 3005.

Die Daten geben dem Bericht nach nur die Erstanträge wieder. Rechne man Zweit- und Folgeanträge hinzu, habe die Summe 2017 in der EU bei 704.625, in Deutschland bei 222.560 gelegen.

Der Trend des Jahres 2017 setzte sich in Deutschland auch zu Beginn des Jahres fort. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums vom Montag wurden im Februar 11.000 Menschen hierzulande erstmals als Asylsuchende registriert. Das waren knapp 1300 weniger als im Januar und rund 3300 weniger als im Februar 2017. Die meisten Geflüchteten kamen zuletzt aus Syrien, Irak und Nigeria.

An diesem Mittwoch will EU-Flüchtlingskommissar Dimitris Avramopoulos in Brüssel eine Bilanz der EU-Flüchtlingspolitik ziehen.

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Kommentare (3)

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Herr Holger Narrog

14.03.2018, 08:09 Uhr

Ich denke, dass die Zahl der Asylanträge nur für die Beschäftigung von Gerichten und Verwaltung relevant ist.

Die Gesamteinwanderung nach Deutschland lag 2016 bei 1,7 Mio, der Wanderungsüberschuss bei 635.000 Personen.

Viele Einwanderer kommen über EU, als Familiennachzug, über Resettlement Programme nach Deutschland.
Ob ein Asylantrag bewilligt, oder abgelehnt wird ist in Merkel Deutschland nicht relevant. Die Anzahl der Deportationen von Einwanderern gegen ihren Willen ist vernachlässigbar. Letztlich werden mit Asylanträgen lediglich Behörden und Gerichte beschäftigt.

Herr Peter Spiegel

14.03.2018, 09:22 Uhr

Wesentlich an dem Allen ist doch, daß möglichst viele in Europa bleiben, die Umvolkung
und Islamisierung gelingt. Der Rest sind Nebelkerzen die das Ziel verschleiern.

Herr Ragin Allraun

14.03.2018, 11:20 Uhr

Sargnagel Deutschlands ist und bleibt der massenhafte Zuzug von unzivilisierten und bildungsfernen Populationen die das Niveau und das Intelligenzlevel in den nächsten Jahren massiv nach unten drücken werden.

Die Verabschiedung der Hochzivilisation hierzulande ist beschlossene Sache und in spätestens 15-20 Jahren werden hierzulande auch keine Autos und Maschinen gebaut und konstruiert.

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