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13.12.2013

14:23 Uhr

Flüchtlingspolitik

Zahl der Asylbewerber erreicht fast 100.000

Im November kamen besonders viele Asylbewerber aus Serbien und Mazedonien. Das wollen Union und SPD ändern: Sie wollen beide Balkan-Staaten als sichere Herkunftsländer einstufen, um Asylsuchende abweisen zu können.

Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern äußern sich am 25.11.2013 in Berlin im Flüchtlingscamp am Oranienplatz im Stadtteil Kreuzberg gegenüber Medienvertretern. Achtzig seit Wochen in der Kälte ausharrende Flüchtlinge hatten am Vortag ein früheres Altenheim im Stadtteil Wedding als Winterquartier bezogen. dpa

Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern äußern sich am 25.11.2013 in Berlin im Flüchtlingscamp am Oranienplatz im Stadtteil Kreuzberg gegenüber Medienvertretern. Achtzig seit Wochen in der Kälte ausharrende Flüchtlinge hatten am Vortag ein früheres Altenheim im Stadtteil Wedding als Winterquartier bezogen.

BerlinDie Zahl der Asylbewerber in Deutschland hat vor Ablauf des Jahres bereits fast 100.000 erreicht. Von Januar bis Ende November stellten 99.989 Menschen einen Asylantrag, wie das Bundesinnenministerium am Freitag in Berlin mitteilte. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war das ein Plus von rund 68 Prozent. Zuletzt hatte die Zahl im Jahr 1997 über 100.000 gelegen.

Allein im November baten 12.130 Menschen in Deutschland um Asyl - 1461 davon aus Syrien. Im laufenden Jahr stellten bislang 11.768 Syrer einen Asylantrag in Deutschland. Seit dem Ausbruch der Kämpfe in dem Bürgerkriegsland waren es mehr als 23.000.

Besonders viele Asylbewerber kamen im November auch aus Serbien und Mazedonien. Union und SPD wollen die beiden Balkan-Staaten wie auch Bosnien-Herzegowina in einer großen Koalition als sichere Herkunftsländer einstufen, um Asylsuchende von dort schneller abweisen zu können.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Xingtsejondie

13.12.2013, 14:55 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

pappalappp1

13.12.2013, 16:21 Uhr

Es gibt soviel Elend auf der Welt, wenn davon nur 5% von der BRD gerettet werden würden, dann müßte jede Famiie hier einige Bedürftige aufnehmen, denn da viel zu wenige, menschenwürdige Asylanten-Unterkünfte existieren bleibt keine andere Lösung übrig. Ob wir das schaffen? Unsere Politiker werden diese Aufgabe sicherlich zur Zufriedenheit aller Nutznießer lösen.

Chaosdeutschland

13.12.2013, 16:31 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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