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14.01.2011

07:00 Uhr

Flughäfen

Neujahrsbriefe in Zeiten des Wandels

VonDaniel Delhaes

Am Anfang des Jahres gibt es ein Brief - so ist es Tradition bei der Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Verkehrsflughäfen. Luftverkehrssteuer, harter Winter und Aschewolke: Es gibt genügend Themen, die in diesem Jahr thematisiert werden können - die Bilanz fällt eher ernüchtert aus.

In diesem Jahr machte unter anderem der harte Winter den Flughäfen in Deutschland zu schaffen. dpa

In diesem Jahr machte unter anderem der harte Winter den Flughäfen in Deutschland zu schaffen.

Traditionell versendet die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Verkehrsflughäfen (ADV) zum Jahresbeginn einen Rundbrief, in dem der Präsident der Interessenvereinigung den Blick zurück richtet – und nach vorn. In diesem Jahr war diese Aufgabe keine leichte und oblag zugleich dem neu gewählten Vorsteher, Christoph Blume, hauptberuflich Chef des Flughafens in Düsseldorf.

Nicht nur, dass neben der Bahn auch den Flughäfen der harte Winter zu schaffen macht. 2010 mussten die Flughäfen wie auch die Airlines zunächst die Aschewolke verkraften und nach den Paketbomben auch noch strengere Kontrollen bei der Luftsicherheit. Hinzu kam noch, dass Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ohne nennenswerten Widerstand des Verkehrsministers, Peter Ramsauer (CSU), die Luftverkehrssteuer durchsetzte, die seit Januar gilt. „Wir können keinesfalls weitere Nackenschläge wegstecken“, schreibt Blume. Dennoch ist er sich sicher, „dass 2011 als Erfolgsjahr in unsere Chroniken eingehen wird“. Ungeachtet der Steuer, die vor allem Billigflieger belastet, rechnet er erstmals mit mehr als 200 Millionen Passagieren. Wenn das Wetter mitspielt. Und wenn die Politik mitspielt: Der neue Luftverkehrsverband, in dem die ADV Mitglied ist, soll dafür sorgen, dass Ramsauer künftig wieder zur Branche steht - und nicht zu seinem Kabinettskollegen.

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