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08.01.2013

14:20 Uhr

Flughafen-Aufsichtsrat

Rot-rot verspricht Platzeck Vertrauen

Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck will als möglicher Nachfolger von Klaus Wowereit an der Flughafen-Aufsichtsratsspitze die Vertrauensfrage stellen. Dabei kann er auf die Rückendeckung der Koalition zählen.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck. dpa

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck.

PotsdamDie rot-rote Koalition in Brandenburg hat Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) angesichts der neuen Querelen um den künftigen Hauptstadtflughafen das Vertrauen zugesichert. Das erklärten die Vorsitzenden der Fraktionen von SPD und der Linken am Dienstag in Potsdam.

Platzeck hatte am Montag angekündigt, im Landtag die Vertrauensfrage stellen zu wollen, da er Nachfolger von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) an der Spitze des Aufsichtsrats der Flughafengesellschaft werden soll. Wegen der Vertrauensfrage soll der Landtag am kommenden Montag (11.00) zusammenkommen.

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Matthias Platzeck wird sein Nachfolger – sofern ihm sein Landtag noch vertraut.

SPD-Fraktionschef Ralf Holzschuher sagte, die Fraktion werde ihrem Ministerpräsidenten selbstverständlich zu 100 Prozent das Vertrauen aussprechen. Dies erwarte er auch von der Linksfraktion. Holzschuher betonte, dass sich mit dem Wechsel im Aufsichtsrat substanziell etwas verbessern werde. Linken-Fraktionschef Christian Görke meinte, es werde ein überzeugendes Votum für den Ministerpräsidenten geben.

Von

dpa

Kommentare (7)

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Merkur

08.01.2013, 15:54 Uhr

"Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus." Das sagt eigentlich schon alles. Mit Politikern besetzte Aufsichtsräte (oder wie immer die Kontrollgremien sonst heißen mögen) sollten schnellstmöglich gesetzlich verboten werden!!!

Account gelöscht!

08.01.2013, 16:38 Uhr

Es stellt sich bei zu vielen Politikern immer mehr heraus, dass neben der vom Bürger bezahlten Leistung für Nebentätigkeiten reichlich Zeit und Energie übrig bleibt.
Damit wären Politikergehälter rigoros zu kürzen, oder Nebentätigkeiten zu verbieten.

Rene

08.01.2013, 16:40 Uhr

@Merkur: Ja, leider.

1) Nichts wird sich ändern. In Aufsichtsräte gehören Leute mir Sachverstand.
2) Die Kommunisten wissen, wie man Geld anderer Leute vernichtet.
3) Die Politiker sollten sich auf das Regieren ihres Bundeslandes und darauf ihre ganze Zeit konzentrieren und sich nicht mit Nebeneinkünften die Taschen vollschlagen.

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