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27.01.2005

17:35 Uhr

Flughafen Berlin-Tegel

Flugzeug von Außenminister Fischer notgelandet

Kurz nach dem Start ist am Donnerstag ein Challenger-Regierungsflugzeug mit Außenminister Joschka Fischer an Bord auf dem Flughafen Berlin-Tegel notgelandet.

HB BERLIN. Grund seien ein technischer Defekt und Rauchentwicklung in der Kabine gewesen, teilte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts mit. Der Co-Pilot habe einen „Mayday“-Notruf an den Flughafen-Tower gefunkt. Niemand sei zu Schaden gekommen.

Fischer wollte auf Einladung der Jüdischen Gemeinde zu einer Holocaust-Gedenkfeier nach Thessaloniki in Griechenland fliegen. Nach der Notlandung wurde versucht, den Schaden zu reparieren oder ein neues Flugzeug bereitzustellen. Unsicher war zunächst, ob Fischer überhaupt noch nach Thessaloniki gelangen würde.

Die Jüdische Gemeinde Thessaloniki ist eine der größten der Welt. Während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden von den rund 50 000 Juden, die noch 1941 in Thessaloniki lebten, etwa 48 000 nach Auschwitz und Birkenau deportiert und bis auf wenige Ausnahmen ermordet. Fischer hatte die Gemeinde erstmals im Juni 2003 besucht.

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