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11.03.2013

11:50 Uhr

Flughafen-Chef

Mehdorn muss in den Sonderausschuss des Landtags

Hartmut Mehdorn soll das Pannen-Projekt Hauptstadtflughafen in den Griff bekommen. Nun beginnt seine Arbeit – und er muss sofort in den Brandenburger Landtags-Sonderausschuss.

Hartmut Mehdorn (l), früherer Chef von Deutscher Bahn und Air Berlin und der Aufsichtsratsvorsitzende des Hauptstadtflughafens BER und Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD). dpa

Hartmut Mehdorn (l), früherer Chef von Deutscher Bahn und Air Berlin und der Aufsichtsratsvorsitzende des Hauptstadtflughafens BER und Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck (SPD).

Berlin/PotsdamHartmut Mehdorn hat am Montag mit der schwierigen Aufgabe begonnen, das Pannen-Projekt Hauptstadtflughafen startklar zu machen. Am ersten Tag wird er direkt auch mit den politischen Herausforderungen seines neuen Jobs konfrontiert, Mehdorn tritt am Nachmittag vor dem Sonderausschuss des Landtags in Potsdam auf. Das bestätigte die Sprecherin des Landtags, Katrin Rautenberg, der dpa. Dort wird auch der Brandenburger Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft, Auskunft geben.

Der frühere Bahn- und Air-Berlin-Chef Mehdorn (70) soll Druck machen, damit der von Pannen begleitete Flughafen-Bau vorankommt. Das Milliarden-Projekt geriet wegen vieler Baumängel und Problemen mit der Brandschutzanlage ins Stocken. Die Eröffnung musste bereits viermal verschoben werden.

Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ ist die Zahl der Mängel auf der Baustelle möglicherweise doppelt so hoch wie bislang angenommen. Von bis zu 40.000 Mängeln berichtet das Blatt und beruft sich dabei auf einen Fortschrittsbericht. Flughafensprecher Ralph Kunkel sagte dazu, solche Zahlen seien irreführend, Hauptproblem bleibe die Brandschutzanlage. In dem Bericht sind auch kleinste Mängel wie ein Sprung in einer Fliese aufgelistet seien.

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